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Dieses Klo gehört da auch nicht hin - gefunden von einem Tagesspiegel-Leser im Jahr 2018 auf einem Radweg in Rudow. Foto: privat
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Alle anderen egal im Verkehr in Berlin? Wenn Autos blockiert sind, ist die Polizei sofort da

Der Wind weht ein Dixiklo auf die Straße und dann geht alles ganz schnell. Warum eigentlich nur, wenn die Autofahrerei stockt? Ein Kommentar.

Es sind stürmische Zeiten und das meine ich wörtlich. Bei uns in der Straße wurde eines böigen Abends ein Dixiklo umgeweht. Da lag es nun, quer auf der Fahrbahn. Autostau, helle Aufregung, man kommt nicht mehr durch! Auf vier Rädern jedenfalls nicht.

Dass man eigentlich gar nicht durch muss durch so eine enge Nebenstraße im Wohngebiet, weil es drumherum genug Hauptstraßen zum Weiterkommen gibt, interessiert keinen der wild gestikulierenden Menschen. Einige hupen, das hilft.

Mir kommt der leicht schadenfreudige Gedanke, dass Wind und Klo erreicht haben, was längst selbstverständlich sein sollte: Wohngebiete als „Kiezblocks“ (siehe zum Beispiel Verkehrsplanungen in Tempelhof-Schöneberg).

Dank „modaler Filter“ geht’s dann hindurch nur noch mit dem Fahrrad oder zu Fuß, hinein und auf dem selben Wege hinaus aber durchaus auch mit dem Auto.

Natürlich ist mein Lob des modalen Klos nicht in Ordnung, weil so eine plötzlich auftretende Barriere ja gefährlich sein kann, zumal in einer Tempo-30-Zone, in der sich niemand an Tempo 30 hält.

Inzwischen ist die Polizei da, in Windeseile. Fünf Beamte wuchten das Klo von der Straße. Gut so. Wäre schön, wenn das auch bei Hindernissen auf Geh- oder Radwegen ginge, so schnell.

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