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Beim Abba-Event "Abba Voyage" im Hotel nhow Berlin wurde am Mittwoch vor Fans das neue Album und eine Hologramm-Show der Band Abba angekündigt. Foto: Jens Kalaene/dpa
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„Abba sind die Mozarts des Pop“ Chef der „Abba-Botschaft“ in Berlin freut sich über neues Album

Die deutsche Vertretung der Schwedischen Popband Abba liegt in Berlin-Kreuzberg und verzeichnet 300.000 Mitglieder. Ihr Chef freut sich auf viel Fanpost.

Dass Länder eine eigene Auslandsvertretung haben, ist ja normal. Aber Bands? Sowas schaffen nur Größen wie Abba, die ja eigentlich ohnehin mehr sind als jedes Land, ein eigenes Universum nämlich. Die deutsche Abba-Botschaft liegt in der Stresemannstraße in Berlin-Kreuzberg – eigentlich handelt es sich dabei um einen Fanclub, beziehungsweise die offizielle deutsche Abba-Website, aber ein bisschen Größenwahn darf bei einer Band, die sich selbst durch Hologramme (die sie ABBAtare nennt) zu Lebzeiten unsterblich gemacht hat, nicht fehlen.

Fünf bis sechs Leute arbeiten laut Geschäftsführer Alain Barthel ehrenamtlich für die Website, dazu kommen 300.000 Mitglieder. Für Barthel bedeutet die neue Platte vor allem „viel Arbeit“, wie er scherzhaft am Telefon sagt, aber auch, das ist ihm unschwer anzuhören, sehr, sehr viel Freude.

Seit 1974, als er mit zwölf Jahren das erste Mal Abba gehört hat, sei er Fan, sagt er. „Abba bringt einfach alle zusammen, aus jedem Land, aus jeder Gesellschaftsschicht, von acht bis 80. Das ist toll.“ Wie bunt das Abba-Publikum sei, habe man auch bei der Party im Berliner Nhow-Hotel am Mittwochabend, rund um die Pressekonferenz von Universal Music, sehen können. „Abba hat sich auch immer für die Rechte von Homosexuellen eingesetzt“, sagt Barthel.

Dass es nun nicht nur ein neues Album, sondern gleich ein ganzes Konzerthaus inklusive Multimedia-Show seiner Lieblingsband geben soll, freut Alain Barthel besonders. Seit 1997 habe es quasi nichts Neues mehr gegeben – „und nun das!“ Nachdem auf die letzte Ankündigung der Schweden, neue Musik zu veröffentlichen, lange nichts kam, habe es viel Post von enttäuschten und erbosten Fans gegeben.

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Die Post der nächsten Zeit dürfte positiver ausfallen. Eine große Party will Barthel dennoch erst mal nicht planen, zu unsicher sei die Corona-Situation. Aber das Feiern läuft ja nicht weg: „Abba sind die Mozarts des Pop – auch in 200 Jahren wird es ihre Musik noch geben.“

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