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Quereinsteigen, bitte! Warum Unternehmen das Potenzial von Quereinsteiger:innen nutzen sollten

Der Finanzbuchhalter, der in seinem neuen Job kreative Marketingkampagnen erstellt. Die Ärztin, die jetzt im Projektmanagement arbeitet. Der ehemalige Fernfahrer, der nun leidenschaftlich Software entwickelt. Solche Erfolgsgeschichten aus der modernen Arbeitswelt lesen wir gerne. Aussteigen. Quereinsteigen. Aufsteigen.

Laut einer aktuellen Stepstone-Umfrage rekrutiert fast jedes dritte Unternehmen derzeit gezielt mehr Quereinsteiger:innen aus anderen Branchen und Berufsfeldern. Dafür braucht es viel Offenheit, mehr Mut und weniger Schubladendenken.

„Ja zum Quereinstieg heißt immer auch Ja zu Vielfalt“, sagt einer, der sich damit auskennt. Goran Barić war selbst jahrelang in der Musikbranche erfolgreich, bevor er als Recruiter den Quereinstieg bei der PageGroup wagte. Heute ist er Geschäftsführer der Personalberatung in Deutschland, Österreich und Polen und Mitglied der europäischen Geschäftsleitung. Die PageGroup in Deutschland beschäftigt sich seit 2012 mit dem Thema Diversity und hat 2014 die Charta der Vielfalt unterzeichnet.

„Themen rund um Vielfalt werden für Arbeitgeber:innen nicht nur immer wichtiger, sie entwickeln sich auch sehr dynamisch. Nur wenn wir aufmerksam beobachten, welche neuen Facetten sich in Zukunft auftun und entsprechend beraten und handeln, haben wir Diversity richtig verstanden“, sagt Barić.

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Warum sich Quereinsteiger:innen für Unternehmen lohnen
Quereinstiege zu fördern ist eine wichtige, neue Dimension von Vielfalt. Laut der aktuellen PageGroup Diversity Management Studie haben 94 Prozent der Unternehmen die Relevanz von Diversity für ihren Geschäftserfolg erkannt. Denn erwiesenermaßen sind diverse Teams resilienter, flexibler, kreativer und innovativer.

„Ich kann nur an Unternehmen appellieren, die Potenziale unterschiedlicher Persönlichkeiten und Arbeitsmarkterfahrungen nicht ungenutzt zu lassen“, ergänzt Barić. „Die Wirtschaft braucht mehr Quereinsteiger:innen. Der Fachkräfte- und der Nachwuchsmangel in vielen Branchen kann nur gelingen, wenn man Quereinstiege möglich macht.“

Und die positiven Effekte überwiegen: Wissenstransfer aus anderen Branchen, höhere Veränderungsinitiative und Entscheidungsfreude, Innovationskraft, Anstoßen von Kulturwandel – um nur einige wenige zu nennen.

Was hilft: Gute Vorbilder und konkrete Maßnahmen wie Unconscious-Bias-Trainings
Unternehmen haben es selbst in der Hand, „durchlässiger“ zu werden für Quereinsteiger:innen. Entscheider:innen in einem Bewerbungsprozess tendieren dazu, Personen einzustellen, die ihnen selbst ähneln. Sie gehen lieber auf Nummer sicher und stellen Kandidat:innen ein, die mit ihrem Lebenslauf möglichst nahe am Profil sind. Es erfordert daher Mut, sich von alten Strukturen und Denkmustern zu lösen und neue Wege zu gehen. Trainings, in denen man lernt, sich unbewusste Denkmuster (Unconscious Bias) vor Augen zu führen und aktiv gegenzusteuern, helfen hier im modernen Personalmanagement. Bei der PageGroup finden regelmäßig solche Trainings statt, um eine chancengerechte Unternehmenskultur zu fördern.

Das Thema Vielfalt muss durch regelmäßige Schulungen, Maßnahmen und gute Vorbilder weitergetrieben werden. Ganz im Sinne eines nachhaltigen Personalmanagements, das Charakter und Persönlichkeit in den Mittelpunkt stellt.

PageGroup setzt sich für soziale Herkunft ein
Die PageGroup engagiert sich für die Förderung von Chancengleichheit und Inklusion am Arbeitsplatz - als Arbeitgeber und als Dienstleistungsunternehmen. Wer divers aufgestellt ist, bleibt nachhaltig erfolgreich und damit zukunftsfähig. Diversity ist dabei Teil des Nachhaltigkeitsbestrebens der Personalberatung. „Das Thema Soziale Diversität liegt uns dabei besonders am Herzen und wir sind fest davon überzeugt, dass soziale Herkunft weder für eigene Mitarbeiter:innen noch Kandidat:innen Ausschlusskriterium sein darf, um eigene Träume zu verwirklichen“, sagt Goran Barić.

Die PageGroup unterstützt seit 2014 die Organisation Joblinge, die junge Menschen mit schwierigen Startbedingungen beim Einstieg in Ausbildung und Beruf unterstützt, und seit diesem Jahr auch Netzwerk Chancen, die sich für Chancengleichheit von jungen Menschen aus finanzschwachen und nichtakademischen Familien einsetzt.

 

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