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Nachhaltig anlegen ist gefragt wie nie

Immer mehr Menschen wollen ressourcenschonender und bewusster leben. Und auch nachhaltige Geldanlagen sind gefragter denn je, obwohl sie fälschlicherweise oft noch als teuer, riskant oder wenig ertragreich gelten. Warum das heute nicht (mehr) zutrifft, erklärt Philipp Dobbert, Chefvolkswirt und stellvertretender Leiter Anlagemanagement der Quirin Privatbank AG im Interview.

Herr Dobbert, sind nachhaltige Geldanlagen ein überbewertetes Modethema oder besteht da echtes Interesse bei Anlegern?

Nachhaltige Geldanlagen sind keine Modeerscheinung, im Gegenteil: Immer mehr Menschen wollen auch bei der Geldanlage verantwortungsvoll handeln. Das sagen 39 % der Befragten der repräsentativen Studie „Nachhaltige Geldanlagen in Deutschland“, die die puls Marktforschung im Sommer 2020 für uns durchgeführt hat. So soll zukünftig beispielsweise jeder vierte Euro nachhaltig angelegt werden, heute ist es erst jeder zehnte.[1] Zudem zeigt sich dieses Interesse in der stetig steigenden Nachfrage unserer eigenen Kunden nach unserer nachhaltigen Vermögensverwaltung „Verantwortung“.

[1] Studie „Nachhaltige Geldanlage in Deutschland“, puls Marktforschung GmbH im Auftrag der Quirin Privatbank AG; repräsentative Anleger-Studie in Deutschland, Juni 2020, 2.153 Teilnehmer

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Was waren denn die spannendsten Ergebnisse dieser Befragung?

Es gab viele interessante Punkte – besonders aufgefallen sind mir drei Aspekte: Viele Befragte geben an, dass nachhaltige Anlagen zu riskant sind, weniger Ertrag bringen oder teurer sind als herkömmliche Anlagen. All das war einmal so, gilt aber heute nicht mehr, wenn man es richtig angeht.

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Was heißt denn „richtig angeht“?

Bisher bestanden nachhaltige Depots oft nur aus einer Handvoll Titel und waren damit viel zu wenig gestreut, was die Verlustrisiken extrem steigen ließ. Zudem standen nachhaltige Anlagelösungen meist nur als „aktive“ Fonds zur Verfügung. Diese sind viel teurer als beispielsweise ETFs und setzen oft auf Prognosen, was zusätzliche Risiken bringt. Heute können wir nachhaltige Geldanlagen über kostengünstige ETFs und Anlageklassenfonds anbieten, die auf Prognosen verzichten und breit gestreut auf den gesamten Markt setzen. Dadurch sind sie nicht riskanter und teurer als andere Produkte. Und: Der Anleger muss nicht mehr auf Rendite verzichten.

Und das setzen Sie auch in der eigenen Vermögensverwaltung so um?

Ja. Die Vermögensverwaltung „Verantwortung“ bieten wir seit Mai 2019 an und die Nachfrage ist enorm: 80 % aller in diesem und im letzten Jahr eröffneten Mandate sind nachhaltige Mandate. Diese Zahlen zeigen, wie groß das Interesse daran ist, auch bei der Geldanlage Verantwortung zu übernehmen. 

Was unterscheidet Ihr Angebot von anderen am Markt?

Unser Anspruch war es, für Anleger das Beste aus beiden Welten zu kombinieren – Nachhaltigkeit und Rendite. Das heißt, wir bieten kein „Öko pur“ an, aber wir betreiben auch kein Greenwashing. Stattdessen kombinieren wir Kriterien der Nachhaltigkeit mit denen einer wissenschaftlich fundierten Kapitalanlage und investieren das Geld der Kunden weltweit breitestmöglich gestreut. Damit übernehmen wir Verantwortung in doppelter Hinsicht: Einerseits fördern wir so den nachhaltigen Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft, andererseits sorgen wir nachhaltig für das Vermögen unserer Kunden.

Haben Sie einen Tipp für Anleger, die sich für nachhaltige Investments interessieren?

Lassen Sie sich beraten, am besten unabhängig. Das Angebot ist groß, die Spreu vom Weizen zu trennen fällt da manchmal schwer. Wir helfen Ihnen gerne in einer unserer 13 Niederlassungen bundesweit. Wer bereits Geld angelegt hat, egal ob nachhaltig oder nicht, sollte diese Anlagen regelmäßig auf den Prüfstand stellen. In vielen Depots schlummern erhebliche Optimierungspotenziale hinsichtlich Streuung, Kosten oder Rendite-Risiko-Profil – wir zeigen Ihnen diese kostenlos und unverbindlich auf. Füllen Sie einfach das Vermögens-Check-Formular aus und erhalten Sie unser kostenloses Gutachten. Alternativ können Sie an unserer Veranstaltung am 24. November teilnehmen und uns persönlich kennenlernen (siehe unten).

Herr Dobbert, vielen Dank für das Gespräch.

Veranstaltungstipp: Um Nachhaltigkeit im weiteren Sinne geht es am 24. November 2021 um 18:30 Uhr bei unserer Online-Veranstaltung „Markt und Nachhaltigkeit – (wie) passt das unter einen Hut?“ mit Prof. Dr. Martin Booms, Wirtschaftsethiker, und Prof. Dr. Stefan May, Leiter Anlagemanagement der Quirin Privatbank. Die Moderation übernimmt die Wirtschaftsjournalistin Jessica Schwarzer. Seien Sie dabei und melden Sie sich jetzt kostenfrei an unter https://www.quirinprivatbank.de/nachhaltigkeitsforum.

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