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LGBTQI+ Allyship bei der Deutschen Bank

Seit dem Jahr 2000 setzt sich das dbPride-Netzwerk für die gleichberechtigte Teilhabe von LGBTQI+-Menschen. Leidenschaftliches persönliches Engagement macht den Erfolg aus.

Am 15. Oktober 2000 trafen sich 15 Mitarbeitende der Deutschen Bank in Frankfurt in der Wohnung eines Kollegen, um über Gleichstellung zu sprechen. dbPride – das Netzwerk für lesbische, schwule, bisexuelle, trans, queere sowie intergeschlechtliche Mitarbeitende, deren Freund*innen und Unterstützer*innen – war geboren. Nach diesem Treffen schlossen sich viele weitere an, erste Steering Committees (SteeCos) wurden gegründet.

Im Laufe der Jahre wuchs das Pride-Netzwerk – zahlenmäßig und inhaltlich. Rund 700 Mitglieder zählt es heute allein in Deutschland. Volker Wind vom Bereich Liquiditätsmanagement und Zahlungsverkehr der Region Nord ist Co-Sprecher bei dbPride. Für ihn war eine LGBTQI+-freundliche Arbeitsumgebung eines der wichtigsten Kriterien bei der Jobwahl: „Hätte ich das Gefühl gehabt, mich verstecken zu müssen, hätte ich den Job nicht angenommen.“

Obwohl die Situation für LGBTQI+-Menschen aktuell vergleichsweise gut ist, darf man sich auf den bisherigen Erfolgen nicht einfach ausruhen, merkt Wind an: „Die Sichtbarkeit, die Schwule, Lesben und alle anderen sexuellen Orientierungen und Identitäten heute haben, muss hochgehalten werden. Gleichberechtigung braucht ein ständiges Engagement. Wenn wir Toleranz und relative Gleichstellung zu selbstverständlich nehmen, laufen wir Gefahr, alles wieder zu verlieren.“

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Sicherheit durch Sichtbarkeit

Gut 20 Jahre nach der Gründung von dbPride ist die Organisation das größte Mitarbeitendennetzwerk bei der Deutschen Bank. Denn neben den Mitgliedern können alle Kolleg*innen sogenannte Allies werden – unabhängig davon, ob sie einen LGBTQI+-Hintergrund haben oder nicht. Als Ally bekennen sich Mitarbeitende offiziell zu Unterstützer*innen des Einsatzes für Gleichberechtigung aller sexuellen Orientierungen und Identitäten – und können beispielsweise mit Stickern und Postkarten am Arbeitsplatz ihre Allyship kundtun. Mit ihnen zusammen zählt das Netzwerk insgesamt 4.000 Unterstützer*innen.

Die persönliche Leidenschaft hat das Pride-Netzwerk so groß und so stark gemacht. Ausgrenzung, Hass und Diskriminierung begegnen die Macher*innen mit klarer Haltung und Sichtbarkeit. Die Deutsche Bank ist zum Beispiel deutschlandweit bei zahlreichen CSD-Paraden mit einem eigenen Wagen vertreten. „Und wir setzen auch direkt beim Nachwuchs an: Jedes Jahr stellen wir den neuen Ausbildungsjahrgängen unser Netzwerk vor – um zu zeigen, dass die Deutsche Bank ein loyaler und offener Arbeitgeber ist“, sagt Wind.

Stuart Lewis (Mitte), Risikovorstand der Deutschen Bank und dbPride-Sponsor Foto: Vergrößern
Stuart Lewis (Mitte), Risikovorstand der Deutschen Bank und dbPride-Sponsor

Breites Bekenntnis

Das Netzwerk lebt von persönlichem Engagement: Alle Beteiligten sind ehrenamtlich tätig, neben ihrem eigentlichen Job. Die Leidenschaft, mit der die Mitglieder sich für LGBTQI+-Rechte einsetzen, schafft eine große Verbundenheit und Stolz – Pride eben. Die verschiedenen sexuellen Orientierungen und Identitäten sind bei der Deutschen Bank längst kein Tabuthema mehr.

Allies hat dbPride mittlerweile auch in der Führungsetage: Stuart Lewis beispielsweise, Risikovorstand der Deutschen Bank, sorgt als Netzwerksponsor von dbPride mit dafür, dass das Thema Aufmerksamkeit und öffentliche Unterstützung vom Vorstand bekommt. „Einer unserer wichtigsten Erfolge ist die Bereitschaft des Top-Managements, auch öffentlich Stellung zu beziehen“, sagt Diversity-Leiter und dbPride-Mitglied Gernot Sendowski. „Wer hätte vor 20 Jahren gedacht, dass ein Konzernvorstand wie Stuart Lewis beim CSD in New York im dbPride-T-Shirt mitmarschiert?“

dbPride und zahlreiche andere Mitarbeitendennetzwerke unterstützen die Deutsche Bank dabei, den Gedanken der Inklusion im Arbeitsalltag zu verankern. Lesen Sie hier mehr über Mitarbeitende, die mithelfen, das Thema Vielfalt und Teilhabe voranzutreiben.

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