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Der Gesundheits-Check Scharfe Kritik an den Corona-Gipfeln

Von Anfang an hätten diese Runden der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten der Länder zu wenig erklärt, warum bestimmte Maßnahmen ergriffen werden und andere nicht. Das sagt die SPD-Bundestagsabgeordnete Martina Stamm-Fibich. Die Gesundheitspolitikerin kritisiert vor allem den „Überbietungswettbewerb“ der Länderchefs bei der Lockerung von Maßnahmen, der regelmäßig 48 Stunden vor dem nächsten Gipfel einsetze. „Das ist das allerschlimmste“,  sagt sie in der Sendung „Der Gesundheits-Check“. Sie könne nachvollziehen, wenn das die Menschen müde mache.

Scharfe Kritik an den Corona-Gipfeln:  Von Anfang an hätten diese Runden der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten der Länder zu wenig erklärt, warum bestimmte Maßnahmen ergriffen werden und andere nicht. Das sagt die SPD-Bundestagsabgeordnete Martina Stamm-Fibich. Die Gesundheitspolitikerin kritisiert vor allem den „Überbietungswettbewerb“ der Länderchefs bei der Lockerung von Maßnahmen, der regelmäßig 48 Stunden vor dem nächsten Gipfel einsetze. „Das ist das allerschlimmste“,  sagt sie in der Sendung „Der Gesundheits-Check“. Sie könne nachvollziehen, wenn das die Menschen müde mache.

Für Lockerungen spricht sich in derselben Sendung der Vorsitzende des Bundesverbandes Verrechnungsstellen Gesundheit e.V., Mathias Höschel, aus: „Es gibt gute Gründe, aus dem Lockdown herauszukommen“, sagt Höschel. Die am meisten verletzlichen Gruppen der Gesellschaft seien inzwischen weitgehend geschützt.  Nun sei es an der Zeit, sich um diejenigen zu kümmern, die am meisten unter dem Lockdown leiden. Höschel hebt Soloselbständige, Frauen und Schüler hervor. „Öffnen jetzt“, forderte er und verweist darauf, dass bei vielen Bürgern die Skepsis gegen den Corona-Maßnahmen wachse. Nach einem Jahr Pandemie sei es nicht mehr vermittelbar, warum es so viele unterschiedliche Regelungen gebe.

Hier gehts zum Gesundeits-Check:

Auch aus der Sicht von Experten spreche vieles dafür, ein Ende des Lockdowns einzuleiten, betont Professor Wiltrud Kalka-Moll vom Institut für infektiologische und mikrobiologische Beratung Infactio. Und das, obwohl sie fest von einer dritten Pandemie-Welle ausgehe. „Darauf müssen wir vorbereitet sein und das sind wir auch“, sagte Kalka-Moll im „Gesundheits-Check“. „Wir haben inzwischen alle Werkzeuge, um sehr kontrolliert weiter durch die Pandemie zu gehen und ohne Ängste zu schüren“. Sie rechne damit, dass die dritte Welle sanfter ablaufen werde als die zweite. Der Grund: Inzwischen gebe es viel mehr  Erkenntnisse - über die Übertragbarkeit, die Risikogruppen und die Behandlungsmethoden für Intensivpatienten. „Wir haben sehr viele Informationen und die müssen wir gezielt einsetzen. Dann können wir sanft und ohne große Einbußen und Einschnitte in die Grundrechte der Menschen manövrieren.“ 

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