Glimmt, aber raucht nicht: Die elektronische Zigarette. Foto: Marcus Brandt/picture alliance / dpap

Elektronische Zigarette Studie: "Dampfen" kann Millionen das Leben retten

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Die elektronische Zigarette ist unter Experten umstritten. Nach einer neuen Studie kann sie helfen, den Schaden durch das Rauchen zu verringern.

Beim Konsum elektronischer Zigaretten („Dampfen“) fallen weniger Schadstoffe als beim Rauchen an, da keine krebserzeugenden Verbrennungsprodukte wie Teer erzeugt werden. Trotzdem ist der Nutzen des „Dampfens“ umstritten. Amerikanische Forscher haben nun Modellrechnungen angestellt, wie viele Menschenleben in den USA durch das Umsteigen vom Rauchen aufs Dampfen gerettet werden könnten. Beim „optimistischen“ Szenario sank die Zahl der Raucher innerhalb von zehn Jahren auf nur noch fünf Prozent. Dadurch könnten in diesem Zeitraum 6,6 Millionen vorzeitige Todesfälle und mit ihnen der Verlust von 86,7 Millionen Lebensjahren verhindert werden, berichten die Wissenschaftler im Fachblatt „Tobacco Control“. Im „pessimistischen“ Szenario sank der Anteil der Raucher nur auf zehn Prozent, mehr Jugendliche wurden abhängig und die Risiken des Dampfens wurden höher eingestuft. Unter diesen Bedingungen wurden noch 1,6 Millionen vorzeitige Todesfälle und der Verlust von 20,8 Millionen Lebensjahren verhütet.

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