Die New Nintendo 3DS-Modelle beherrschen die NFC-Funktechnik. Damit kann er die Amiibo-Figuren erkennen. Foto: Promo
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New Nintendo 3DS Spiel mit der dritten Dimension

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So plastisch hat sich Held Link noch durch kein "Zelda"-Spiel bewegt. Die New-Nintendo-3DS-Modelle überzeugen durch zuverlässige 3-D-Technik.

Selbst viele jüngere Menschen sind davon überrascht: Auch wenn sie nicht mehr so heißen, gibt es die Gameboys – jene mobilen Spielekonsolen, mit denen man „Tetris“, „Super Mario“ und „Zelda“ auch unterwegs spielen kann – immer noch. Inzwischen heißen sie Nintendo 3DS, weil sie 3-D-Spiele ohne Spezialbrille erlauben und über einen zweiten Bildschirm (Double Screen) verfügen, um sich in den immer komplexeren Spielwelten besser zurechtzufinden. An diesem Freitag nun kommt die neueste Generation mit zwei Geräten auf den Markt, dem New Nintendo 3DS und dem New Nintendo 3DS XL, der sich mit seiner deutlich größeren Form auch wegen der Handhabung für ältere Spielefreunde eignet.

Smartphone oder mobile Konsole? das ist hier die Frage!

Die große Frage ist jedoch: Wie sinnvoll ist die Anschaffung eines Gerätes, das immerhin rund 170 Euro beziehungsweise rund 200 Euro für die XL-Variante kostet, wenn doch mit den meisten Smartphones ebenfalls gedaddelt werden kann und die Spiele für die Mobiltelefone überdies noch viel günstiger sind als für die tragbaren Konsolen?

Foto: Nintendo
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Die Antwort fällt sehr zum Leidwesen von Nintendo inzwischen immer häufiger zugunsten der erheblich vielseitigeren Smartphones aus. Und den Japanern ist es mit den New-3DS-Geräten nicht gelungen, ein eindeutiges Plädoyer für ihre Modelle abzuliefern. Dabei sind die Fortschritte gegenüber der Vorgängerversion durchaus beachtlich: Dies gilt vor allem für die Verbesserung der 3-D-Funktion. In den mobilen 3-D-Konsolen der ersten Generation musste der Bildschirm genau im richtigen Winkel gehalten werden, damit die stereoskopischen Bilder zufriedenstellend überlappten. In den New3DS-Modellen prüft die nach vorne gerichtete Kamera dagegen nun ständig, wo sich die Augen des Spielers befinden. Entsprechend wird die Position der 3-D-Bilder kontinuierlich angepasst, sodass die hässlichen Geisterbilder der ersten Generation nun Geschichte sind.

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Leider wurde darauf verzichtet, die Bildschirmauflösung ebenfalls zu verbessern. Während Smartphones inzwischen vielfach HD-Bilder liefern, kann man die Linien beinahe einzeln zählen. Auch die zusätzlichen Tasten, die Nintendo den neuen Modellen verpasst hat, wirken halbherzig. Vor allem der neue C-Stick, mit dem die Perspektive verändert werden kann, aus der die Spielfigur betrachtet wird, ist längst nicht so flexibel wie es möglich gewesen wäre. Da fehlt die letzten Konsequenz.

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Für Fans der Nintendo-Welt lohnt sich der Kauf dennoch, denn die New-3DS-Modelle enthalten genügend Detailverbesserungen. Und solche epischen Spiele wie das neue „The Legend of Zelda – Majora’ Mask 3D“ gibt es für Smartphones nicht. Wer dagegen mit „Candy Crush“ oder „Angry Birds“ glücklich ist, braucht keinen New-3DS.

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