Prämiert. Puhlmannhof zwischen Kastanien- und Schönhauser Allee in Prenzlauer Berg. Foto: Hamburg Team
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Sieger des FIABCI Prix d'Excellence Germany Gold für die Schönhauser Allee

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Das Projekt „Puhlmannhof“ gewinnt den FIABCI-Baupreis. Mit Bronze in der Kategorie Wohnen wurde „Li01“ in Friedrichshain ausgezeichnet.

Das Projekt AXIS in Frankfurt am Main ist der große Gewinner des diesjährigen FIABCI Prix d’Excellence Germany. Der Wohnturm in der Europaallee überragte gleich zweimal alle anderen und gewann Gold in der Kategorie Wohnen sowie den Vattenfall Sonderpreis Energieeffizienz.

Die Awards des Internationalen Immobilienverbands FIABCI zählen seit 1992 zu den renommiertesten Preisen für Bauprojekte weltweit. Seit 2014 wird in Deutschland der Prix d’Excellence als National Award ausgelobt, in Kooperation und dem Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen.

Bei der Preisverleihung am Freitagabend lobte die Jury, das AXIS habe „ein für Frankfurt völlig neues Wohnprodukt erfunden“. Die Architekten Meixner Schlüter Wendt hätten bewiesen, „dass Ansprüche, die man an ein Reihenhaus stellt, auch in einem Hochhaus umsetzbar sind“. Das Gebäude der Wilma Wohnen Süd GmbH sei mit seiner Interpretation von verschiedenen Wohntypologien wie Hochhaus, Blockrand oder Reihenhaus eine „Stadt im Kleinen“.

Gold geht nach Berlin

In der Kategorie Gewerbe gewann das Projekt „Puhlmannhof“ aus Berlin Gold. Es entstand auf dem Gelände des einstigen Puhlmann-Theaters zwischen Kastanien- und Schönhauser Allee in Prenzlauer Berg. Mit seinem Mix aus Wohnen, Gewerbe und Büros sei der Puhlmannhof „eine moderne Fortschreibung der gewachsenen Strukturen im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg“, befand die Jury. „Seine Kubatur ist eine gelungene Hommage an die Höfe-Architektur der Berliner Gründerzeit.“ Das Gebäudeensemble füge sich harmonisch in die vorgefundenen Strukturen ein und ergebe mit seiner modernen und anspruchsvollen Architektur eine hervorragende Weiterentwicklung der Bestandsbebauung.

Auch das Berliner Projekt „Li01“ wurde ausgezeichnet: mit Bronze in der Kategorie Wohnen. Die sechs Stadthäuser wurden in einer parkähnlichen Anlage in der Liebigstraße in Friedrichshain errichtet. „Die freistehenden Gebäude profitieren von ihrer zueinander versetzten Lage, einer optimalen Belichtung und dem fließenden Übergang zwischen Wohnraum und Garten“, so die Jury. Der weitgehende Verzicht auf tragende Wände ermögliche flexible Wohnungsgrößen und Grundrisse, die sich verschiedenen Ansprüchen und Lebensphasen anpassen ließen.

Der Sonderpreis für bezahlbares Bauen ging an die Arkadien Poing. Die Siedlung im Münchner Umland verbindet laut Jury vorbildlich moderne und einheitliche Architektur mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis.

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