Geschenke zum Fest der Feste bekommt man beim Stopover in Island. Foto: mauritius images
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Christmas-Shopping in New York Die besten Tipps für Hardcore-Shopper
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Wer Bei Macy’s viel sparen will, muss viel einkaufen

Hohoho. New York gilt als die Stadt, die niemals schläft und in der das Weihnachtsfest ewig währt. Foto: KENA BETANCUR/Getty Images/AFP
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So lustig schlendrig wie im vergleichsweise beschaulichen Reykjavik mit seinen bunten Häusern geht es in New York natürlich nicht weiter. Christmas Shopping ist hier eine ernste Angelegenheit, die Ende Oktober beginnt und systematisch betrieben werden will. Ein guter Ausgangspunkt ist der Herald Square. Dort befindet sich Macy’s, eines der größten Kaufhäuser der Welt. Mit der Subway ist man aber auch schnell bei Bloomingdale’s oder an der Fifth Avenue.

Vor dem ersten Einkauf steht ein Besuch im Visitor Center auf dem Programm, denn gegen Vorlage des ausländischen Passes gibt es eine Rabattkarte, mit der man auf fast jeden Einkauf zehn Prozent Ermäßigung bekommt. Bei Macy’s vergisst man rasch alles, was man je über orientalische Basare gelernt hat. Die Verkäuferinnen sind Großmeisterinnen darin, mit noch einem und noch einem Rabatt jeden Einkauf in eine wahre Spar-Arie zu verwandeln. Wer viel sparen will, muss natürlich viel einkaufen ...

Das symbolisiert kein Geschenk treffender als das voluminöse Sparschwein in Türkisgrün, das es bei Tiffany’s in der Fifth Avenue für 125 Dollar zu kaufen gibt. Audrey Hepburn’s Sehnsuchts-Juwelier hat gerade Anfang des Monats auch eine Abteilung für Wohn-Accessoires eröffnet. Es gibt dort Seidentücher, auf denen man alles über die Struktur eines Diamanten lernen kann. „Diamonds Are A Girl’s Best Friend?“ „So wahr!“, sagt die Verkäuferin.

Auch für artige Haustiere gibt es Geschenke

Im Trump Tower muss man inzwischen die Tasche röntgen lassen, bevor es zum Trump Store geht, aber dafür kann man dort für schlappe 42 Dollar ein Fläschchen Parfüm „Success by Trump“ kaufen. Nach F. A. O. Schwarz, den aus vielen Filmen bekannten Spielzeugladen, sucht man indes vergeblich. Den gibt’s nicht mehr. Eine kleine Pop-up-Version mit hübschen Plüschtieren findet sich bei Bergdorf Goodman, wo auch der tanzende Eisbär verkauft wird. Hier inspiriert ein silbriger Weihnachtsbaum mit lebensgroßen Musikinstrumenten.

Weihnachtsbaumanhänger finden sich bei Saks Fifth Avenue gegenüber vom Rockefeller Center: aus winzigen Perlen gefertigte Metro Cards, Big Apples und Yellow Cabs. Geschenke gibt es hier auch für artige Haustiere, rote Samtkissen mit weißen Perlenstickereien: „Santa, I’ve been a good dog“.

„Eat Gifts“ findet man im Grand Central Market, dem Delikatessenladen im gleichnamigen Bahnhof. Zahnstocher mit Bacon-Geschmack zum Beispiel oder glitzernde Ketchup-Flaschen als Baumschmuck. Höchste Zeit für den Weihnachtsmarkt im Bryant Park. Hier gibt’s einen Fantasy-Ritter aus Motorradteilen und an einem Stand der Buchhandlung „Strand“ den Think-Button. Hübscher Silberschmuck wird aus US-Münzen gefertigt, ein Halbmond mit kleinem Twinkle-Stern für 200 Dollar. Ein Stofftäschchen für 17 Dollar trägt die beruhigende Aufschrift: „I don’t think I shop too much“.

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