Bitte zur Kasse. Einige Anbieter bieten Strom gegen Vorkasse. Foto: dpa
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Tarifvergleich Hände weg von Vorauskasse?

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Vorauskasse-Tarife gehören zu den billigsten Angeboten auf dem Markt. Hier erfahren Sie, was von den Angeboten zu halten ist.

"Man spart zwischen 20 bis 30 Prozent", weiß Isabel Wendorff vom Internet-Vergleichsportal Check24. Denn der Stromanbieter hat bei diesen Tarifen kein Risiko: Er bekommt das Geld des Kunden, bevor er seine Gegenleistung erbringt. Je nach Vertrag, sind viertel-, halbjährliche, aber auch jährliche Vorauszahlungen möglich. Kunden können bei diesen Tarifen sparen, gehen aber ein Risiko ein: Meldet der Stromanbieter Insolvenz an, wie das bei Teldafax oder Flexstrom geschehen ist, ist das gesamte im voraus gezahlte Geld oder zumindest ein Großteil der Vorauszahlungen verloren.

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"Tarife mit Vorauskasse und Kaution sollte nur abschließen, wer den Anbieter gut kennt", rät daher Florian Krüger vom Vergleichsportal Verivox.

Auf die Probleme mit einigen Stromdiscountern haben die Strom-Vergleichsportale im Internet reagiert. In den Voreinstellungen für die Stromtarifsuche sind Angebote mit Vorauskasse außen vor. Wer diese Angebote will, muss sie gezielt anklicken. „Wir haben damit auf das Risiko reagiert, das der Kunde bei einer Insolvenz des Stromanbieters hat“, betont Wendorff.

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