Adam White erzielte den letzten Punkt beim Sieg der Volleys. Foto: Kai-Uwe Heinrich
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Volleyball-Bundesliga Die BR Volleys besiegen Lüneburg

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Die Berliner verlieren den zweiten Satz, zittern dann etwas, gewinnen letztlich aber verdient mit 3:1 gegen Lüneburg.

Es lief der dritte Satz zwischen den BR Volleys und der SVG Lüneburg. Die Volleys aus Berlin lagen 12:14 zurück. Dann kreuzten sich für einen winzigen Moment die Blicke von Volleys-Trainer Luke Reynolds und seinem neuen Zuspieler Pierre Pujol. Reynolds nickte nur schnell, und Sekunden später stand der Ersatzmann für Sebastian Kühner auf dem Feld. Die Volleys sollten noch diesen Satz und schließlich auch das ganze Spiel gewinnen. Vor knapp 4500 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle setzten sie sich mit 3:1 (25:20, 25:27, 25:21, 25:14) durch. Es war der dritte Sieg im vierten Ligaspiel dieser Saison.

Das liest sich gut, allerdings rumpelt es in dieser Spielzeit und auch am Sonntag gegen Lüneburg im Spiel des Deutschen Meisters. „Phasenweise lief es gut, teilweise aber auch statisch. Wir sind bei 70 Prozent von dem, was ich mir vorstelle“, sagte Manager Kaweh Niroomand.

Das verwundert. Gegen Lüneburg standen in der Startformation der Berliner allesamt Spieler, die im Schlussdrittel der vergangenen Saison noch auftrumpften. Diese Form aber konnten die Volleys nicht in diese Saison transportieren.

Am Sonntag begann das Team von Reynolds einigermaßen souverän. Fast zwei Drittel der Angriffsversuche waren erfolgreich, während die wesentlich jüngere Mannschaft aus der Hansestadt viele leichtfertige Fehler einstreute. Das änderte sich Mitte des zweiten Satzes. Der talentierte Zuspieler der Lüneburger, Adam Kocian, setzte seine Angreifer klug ein. Lüneburg glich aus und zog davon, ehe Reynolds den erfahrenen Pujol brachte. Der gab dem Spiel der Volleys nicht nur Sicherheit, sondern punktete trotz seiner für Volleyballverhältnisse kleinen 1,85 Meter am Block. Der letzte Punkt der Begegnung war dann Adam White mit einem krachenden Schmetterball vorbehalten, anschließend legte der Hallen-DJ Rainald Grebe auf, und es tönte laut: „Halleluja Berlin!"

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