Da müssen sie sich strecken. Die BR Volleys haben in dieser Saison bisher mehr Mühe als erwartet. Foto: Kai-Uwe Heinrich
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Heimspiel gegen Lüneburg Die BR Volleys erwartet eine schwere Aufgabe

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In den vergangenen Spielzeiten endeten die Spiele des Berliner Volleyball-Bundesligisten meist 3:0. Zuletzt war es oft knapper – wahrscheinlich auch am Sonntag gegen Lüneburg.

Es ist nicht lange her, da vermisste man ein gewisses Maß an Spannung in der Volleyball-Bundesliga der Männer. Auch und speziell bei den BR Volleys, dem Deutschen Meister, war dies der Fall. Nicht selten schmetterten sie den Gegner mit 3:0-Sätzen aus der Halle.

In dieser Spielzeit aber sind die klaren Ergebnisse nicht Usus, sondern Seltenheit. Auch gegen den heutigen Gegner aus Lüneburg (Max-Schmeling-Halle, 16 Uhr) ist Eintönigkeit nicht zu erwarten. Seit Jahren schon schaffen es die Norddeutschen mit relativ bescheidenen Mitteln, die großen Favoriten zu ärgern.

In dieser Saison hat die Mannschaft, die von dem früheren deutschen Nationalspieler Stefan Hübner trainiert wird, in der Liga zwei von drei Spielen gewonnen, genau wie die BR Volleys.

Für die Berliner geht es darum, sich mit einem Sieg oben in der Tabelle festzusetzen. „Das wird schwer. Sie spielen soliden Volleyball“, sagt Kaweh Niroomand.

Der Geschäftsführer der BR Volleys sieht den bislang schwierigen Saisonstart nicht mit Sorgen, im Gegenteil. „Das zeigt auch, dass die Liga sehr stark ist. Und das ist sehr gut für den deutschen Volleyball.“ Niroomand glaubt aber auch, dass die Volleys in dieser starken Liga bald wieder sehr stark sein werden. „Es braucht noch etwas Zeit. Aber dann wird es besser werden.“ (Tsp)

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