Nicht zu halten. Serge Gnabry erzielte beim Hoffenheimer Sieg gegen Leipzig zwei Tore. Foto: Uwe Anspach/dpa
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Fußball-Bundesliga Traumtor von Hoffenheims Gnabry, FC Bayern siegt 3:1

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Gegen Leipzig gewinnt eine clevere TSG Hoffenheim 4:0. Werder Bremen besiegt Stuttgart. Und Augsburg überrascht weiter. Die Bundesliga-Zusammenfassung.

In München geht es für einige Minuten richtig rasant zu. Am Ende steht aber doch wieder ein unaufgeregter Sieg für die Bayern. Stuttgart passt in Bremen einmal nicht auf und bleibt dadurch auswärts erneut ohne Erfolgserlebnis. Bei Hoffenheims Erfolg gegen Leipzig hat Serge Gnabry eine geniale Idee. Und bei Mainz gegen Augsburg fallen auch diesmal reichlich Tore. Die Bundesliga in der Zusammenfassung.

FC Bayern München – Hannover 96 3:1

Mitte der ersten Halbzeit, die Bayern führten 1:0 durch Arturo Vidal, nahm die bis dahin eher ruhige Begegnung Fahrt auf. Und wie: Robert Lewandowski traf. Videobeweis, Tor zählte nicht wegen einer Abseitsposition. Hannover machte das Spiel schnell und Sven Ulreich foulte Felix Klaus. Elfmeter. Niclas Füllkrug verwandelte. Tor zählte nicht, weil mehrere Spieler zu früh in den Strafraum gelaufen waren. Füllkrug lief erneut an, Ulreich hielt. Zeit zum Durchatmen. Aber nur kurz: Einige Minuten später schaffte Charlison Benschop das 1:1. Natürlich machten die Bayern danach Druck und hatten die besseren Chancen. Das Tor zur erneuten Führung gelang schließlich Kingsley Coman. Lewandowski setzte schließlich vom Elfmeterpunkt den Schlusspunkt.

Werder Bremen – VfB Stuttgart 1:0

Der VfB war gut im Spiel, passte aber Sekunden vor der Pause einmal nicht auf. Werders Fin Bartels führte einen Freistoß schnell aus und passte den Ball steil zu Max Kruse. Der Stürmer lief noch ein paar Meter, zog ab und traf zum 1:0. Kurz nach der Pause hieß es 2:0. Jedoch nur bis zum Einsatz des Videobeweises, denn Torschütze Bartels stand knapp im Abseits. Die Riesenchance zum Ausgleich vergab Josip Brekalo, der beim Abschluss zu lange zögerte. Dadurch handelten sich die Schwaben im achten Auswärtsspiel die siebte Niederlage ein.

TSG Hoffenheim – RB Leipzig 4:0

Nach den Toren von Nadiem Amiri vor und Serge Gnabry nach der Pause war Hoffenheim auf einem guten Weg Richtung Heimsieg. Die sehenswerteste und das Spiel endgültig entscheidende Szene sollte allerdings noch kommen: Gut eine Stunde war rum, als Gnabry den Ball knapp hinter der Mittellinie annahm. Ein paar Schritte, ein Blick, ein Heber – drin. Weil Torwart Peter Gulacsi erst zu weit draußen gestanden hatte und dann beim Zurücklaufen keine Hand mehr an den Ball bekam. Aber es war auch ein Geniestreich von Gnabry. Gut möglich, dass dieser Treffer bald zum Tor des Jahres gewählt wird. Kurz vor dem Abpfiff legte Stürmer Mark Uth mit seinem Tor zum 4:0 nach.

FSV Mainz 05 – FC Augsburg 1:3

Wer Tore sehen will, muss sich Duelle dieser beiden Teams anschauen. 26 Treffer fielen in den vergangenen sieben Spielen zwischen Mainz und Augsburg. Auch diesmal war einiges los. Vor allem dank der Augsburger Stürmer. Erst machte Michael Gregoritsch ein Tor, danach zog Alfred Finnbogason mit einem verwandelten Foulelfmeter nach. Mainz hatte in der ersten Halbzeit bei einem Pfostentreffer Pech. Danach wirkte das Spiel der Gastgeber gegen stark verteidigende Augsburger lange ziemlich einfallslos. In der Schlussphase gelang Gerrit Hartmann zwar doch der Anschlusstreffer, aber schon im direkten Gegenzug war Finnbogason zum zweiten Mal an diesem Nachmittag erfolgreich. Insgesamt vier Tore – das war sogar mehr als zuletzt im Schnitt bei den Spielen dieser beiden Mannschaften. (Tsp)

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