Nick Petersen war zuletzt gut in Form. Ist er das auch am Freitag gegen die DEG wieder? Foto: Imago
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Eisbären gegen DEG Es geht an die Substanz

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Die Eisbären Berlin und die Düsseldorf EG sind aktuell die formstärksten DEL-Teams. Heute treffen sie in der Arena am Ostbahnhof aufeinander.

Wenn am Freitagabend die Eisbären Berlin die Düsseldorfer EG in der Arena am Ostbahnhof empfangen (Beginn: 19.30 Uhr), ist das ein echtes Topspiel. Die Tabelle sagt das allerdings nur bedingt aus, da liegen die Eisbären im Moment als Zweiter 17 Punkte vor der zehntplatzierten DEG. Doch die separate Rangliste für die drei Spiele nach dem Deutschland-Cup zeigt ein anderes Bild: nur Berlin und Düsseldorf haben hier jeweils alle neun möglichen Punkte geholt und sind damit aktuell die formstärksten Mannschaften in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL).

Wobei sich die Eisbären am Mittwoch beim 4:1 in Bremerhaven nicht von ihrer allerbesten Seite präsentierten. „Der wichtigste Aspekt war, dass wir die drei Punkte geholt haben. Wir müssen gegen Düsseldorf versuchen, ein besseres Spiel zu machen“, sagte Trainer Uwe Krupp.

Auf beiden Seiten fehlen wahrscheinlich fünf Stammspieler

Im Moment reicht es bei den Eisbären aber auch zu Siegen, wenn nicht alles optimal läuft – ein großer Unterschied zur Vorsaison, wo Aufwand und Ertrag häufig in einem Missverhältnis standen. In dieser Saison treten die Berliner hingegen wie ein echtes Spitzenteam auf und gewinnen auch schon mal an schwächeren Tagen. Davon gab es trotz der jüngsten Siegesserie zuletzt allerdings gleich zwei in Serie. Denn vor dem Erfolg in Bremerhaven brauchte es gegen Krefeld schon eine Energieleistung, um sich nach zweimaligem Zwei-Tore-Rückstand noch durchzusetzen. Das alles gelingt der Mannschaft derzeit mit dezimiertem Kader, auch gegen die DEG werden am Freitag wieder eine ganze Reihe von Leistungsträgern nicht mitwirken können.

Das geht dem kommenden Gegner aus Düsseldorf allerdings ganz genauso. Fünf Profis fehlten schon am Mittwoch beim 3:2 gegen Straubing, mit dem früheren Berliner Henry Haase verletzte sich ein weiterer Spieler während des Duells mit den Tigers. Ob er seinem Team am Freitag zur Verfügung steht, entscheidet sich erst kurzfristig.

„Diese Saison geht an die Substanz, wir befinden uns in einer harten Phase und müssen bis Olympia durchmarschieren“, hatte Krupp schon vor ein paar Tagen gesagt. Das Gute ist, dass die Voraussetzungen für alle Klubs gleich sind. Dass nicht in jedem Spiel alles rund läuft, erscheint da fast unvermeidlich. Und wenn wie bei den Eisbären die Punktausbeute stimmt, lässt sich auch eine schwächere Leistung durchaus mal verschmerzen.

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