Dicke Nummer. Die Füchse feiern in Flensburg. Foto: Daniel Reinhardt/dpa
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DHB-Pokal: Füchse im Viertelfinale Großer Sieg in Flensburg

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DHB-Pokal: Die Füchse gewinnen ihr Achtelfinalspiel in Flensburg 29:26 und setzten ein Ausrufezeichen.

Die Füchse haben im Achtelfinale des DHB-Pokals das erste große Ausrufezeichen in dieser Saison gesetzt. Im ersten Aufeinandertreffen mit einem der drei erfolgreichsten Bundesligisten aus den vergangenen fünf Jahren kamen die Handballer aus Berlin am Mittwochabend zu einem 29:26 (14:14)-Sieg bei der SG Flensburg-Handewitt. Nach dem Viertelfinaleinzug wartet am Samstag in der Bundesliga mit Kiel dann bereits der nächste Gegner der großen Drei.

Von der ersten Minute an entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Die Mannschaft der Berliner zog nach einem Drei-Tore-Lauf auf 6:3 (12. Minute) davon. Vor allem der glänzend aufgelegte Silvio Heinevetter verschaffte den Gästen dieses komfortable Polster gleich zu Beginn, selbst einen Siebenmeter von Kentin Mahé konnte der Füchse-Keeper parieren. Doch anstatt nun selbstbewusst zu agieren, schlichen sich Nachlässigkeiten in das Spiel der Berliner. Ein Wurf von Steffen Fäth wurde von den Flensburgern geblockt, Petar Nenadic zielte daneben, Paul Drux unterlief ein technischer Fehler – den Gastgebern ermöglichte diese Abfolge ebenfalls drei Tore am Stück zum 7:7 (17.).

Es blieb eng bis zur Pause. Flensburgs Schlussmann Mattias Andersson stand Heinevetter an diesem Abend in nichts nach. Der 39 Jahre alte Schwede, der seine Karriere nach dieser Saison beenden wird, und der deutsche Nationalkeeper von den Füchsen, der kurz vor seinem 33. Geburtstag steht und hoffentlich noch einige Jahre spielen wird, retteten ihre Mannschaften mit einem 14:14-Unentschieden in die Kabine.

Die Flensburger erwischten nach dem Seitenwechsel den besseren Start und diktierten das Geschehen (23:21/52.). Dann ließen die Berliner jedoch ihren zweiten Drei-Tore-Lauf in diesem Spiel folgen und hatten nun das Momentum auf ihrer Seite. Die Flensburger konnten einen weiteren Siebenmeter nicht in Heinevetters Tor unterbringen, auf der Gegenseite traf – ebenfalls vom Punkt – Hans Lindberg mit dem 26:24 drei Minuten vor Schluss zur Vorentscheidung. Tsp

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