Dennis Clifford bekommt es am Samstag gegen Oldenburg mit einem der momentan besten Center der Bundesliga zu tun. Foto: Soeren Stache/dpa
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Basketball-Bundesliga Alba Berlin will mit einem Sieg in die Länderspielpause

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Die Berliner Basketballer bestreiten am Samstag in Oldenburg das vierte Auswärtsspiel in Folge. Nach zwei Liganiederlagen in Folge wäre ein Erfolg wichtig – besonders für den Kopf.

Wirklich viel Zeit, um über die sportliche Situation nachzudenken, hatte Alba Berlin zuletzt nicht. Wenn die Berliner Basketballer am Samstag (18 Uhr, Telekomsport) in der Bundesliga gegen die Baskets Oldenburg antreten, ist es das vierte Auswärtsspiel innerhalb von nur elf Tagen. Bilbao, Bayreuth, Belgrad und nun Oldenburg, das geht an die Substanz. „Es war zuletzt ziemlich anstrengend“, sagt Power Forward Luke Sikma. „Immerhin konnten wir jetzt mal zwei Nächte im eigenen Bett schlafen und nach Oldenburg haben wir etwas Zeit zum Regenerieren.“

Für Sonntag und Montag hat Trainer Aito Garcia Reneses den Spielern frei gegeben. Vorher müssen die Berliner aber erst mal das schwere Auswärtsspiel in Oldenburg bestreiten. „Richtungsweisend“ sei es, sagt Albas Manager Marco Baldi nach zwei Liganiederlagen in Folge. Zwar lässt sich bei den Berlinern niemand beunruhigen, schließlich sind Rückschläge bei einem jungen, in weiten Teilen neu zusammengestellten Team einkalkuliert. Um mit einem positiven Gefühl in die zweiwöchige Länderspielpause zu gehen, ist ein Sieg in Oldenburg aber Pflicht. Ansonsten droht Alba in der Tabelle bis auf Rang sieben zurückzufallen.

In der vergangenen Saison schlossen die Niedersachsen die reguläre Saison mit der gleichen Bilanz ab wie Alba, schafften es dann aber bis ins Finale. Und auch in dieser Spielzeit liegt statistisch nicht viel zwischen den zwei Mannschaften.

Vor allem auf Albas große Spieler kommt viel Arbeit zu. Denn mit Rasid Mahalbasi haben die Oldenburger einen der aktuell besten Center der Liga in ihren Reihen. „Oldenburg ist gefährlich. Sie versuchen schnell zu spielen und ihre Großen wie Mahalbasic unter dem Kob einzusetzen“, sagt Albas Center Bogdan Radosavljevic.

Nach dem Spiel und den freien Tagen kann Reneses erstmals seit Saisonbeginn mehrere Tage in Ruhe mit seiner Mannschaft arbeiten. Wie schon in der Vorbereitung wird der Kader dabei aber dezimiert sein. Denn Stefan Peno und Joshiko Saibou weilen bei ihren Nationalteams. Für sie geht die Reiserei weiter, der Großteil der Berliner Basketballer kann aber endlich mal länger als zwei Nächte im eigenen Bett schlafen.

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