Blaulichter von Polizeifahrzeugen. Foto: Rene Ruprecht/dpap

Sachsen Mutmaßlicher Terrorist stellt sich selbst der Polizei

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Der Mann gibt an, in Syrien für einen Ableger der Al-Kaida gekämpft zu haben. Der 24-Jährige stellt sich selbst und befindet sich in Untersuchungshaft.

Ein mutmaßliches Mitglied des syrischen Ablegers der Terrorgruppe Al-Kaida hat sich in Sachsen den deutschen Behörden gestellt. Der 24-Jährige habe sich selbst bei der Polizei gemeldet und sei festgenommen worden, berichtete die Bundesanwaltschaft am Freitag. Sie ließ den Mann demnach bereits am Donnerstag nach Karlsruhe bringen, wo der zuständige Ermittlungsrichter einen von ihr beantragten Untersuchungshaftbefehl gegen ihn erließ.

Der syrische Staatsbürger soll demnach 2014 als Mitglied der Terrororganisation Jabhat al Nusra unter anderem gegen syrische Regierungstruppen gekämpft und an der Entführung von Journalisten beteiligt gewesen sein. Jabhat al-Nusra fungiert seit 2013 faktisch als Al-Kaida-Regionalgruppe in Syrien. Inzwischen nennt sie sich allerdings Fateh al-Scham. (AFP)

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