Über die Partnerbörse Elitepartner haben Studentin Lisa und ihr Freund Piotr sich gefunden und uns von ihren Elitepartner Erfahrungen erzählt. Foto: p

Elitepartner ErfahrungenTrifft man hier wirklich seinen Elitepartner?

von Victoria Hoffmann5 Kommentare

„Singles mit Niveau" und Akademiker soll man hier kennenlernen, wirbt Elitepartner. Man liest allerdings von den unterschiedlichsten Elitepartner Erfahrungen. Die einen fühlen sich abgezockt, die anderen haben tatsächlich ihren Partner dort gefunden. Studentin Lisa hat uns von ihren Erfahrungen erzählt.

Elitepartner rührt ordentlich die Werbetrommel und ist vielen aus der Fernseh-, Rundfunk- oder Plakatwerbung für das Online-Dating bekannt. Das Bild, das dort vermittelt wird, verliert allerdings bei Internetrecherchen zunächst an Glanz. In Foren scheiden sich die Geister: Nutzerin Feelfury beschreibt das Portal als „Drecksladen“, weil es die Mitglieder abzocke, unseriös sei und die Leute dort alle aussähen, wie durchs Messer gefallen, mannik2 hat aus ähnlichen Gründen die „Schnauze voll“ und freut sich auf den Tag, an dem sein zweijähriger Vertrag endlich endet. Tulipali findet zwar die Bezeichnung Elitepartner „total dämlich“, hat dort aber ihren Traummann gefunden und ist seit drei Jahren sehr glücklich.

Auch Studentin Lisa hat ihren Freund im Februar 2013 über Elitepartner kennengelernt. Beide sind zum ersten Mal online auf Partnersuche gegangen. Versuche einen langfristigen Partner  beim Sport oder in der Bar kennenzulernen, schlugen fehl. Auch die ersten Dates, die die Studentin über Elitepartner vereinbart hatte, waren erfolglos: „Zum Teil waren Kandidaten dabei, die auf den Bildern besser gewirkt haben, als in der Realität. Es waren zum Teil auch komische Leute dabei. Ich, als Frau musste nur lediglich feststellen, dass es auch viele ältere Männer gibt, die Interesse zeigen bzw. anschreiben, obwohl man eine ganz andere Altersgrenze festgelegt hat. Die probieren es aber dennoch einfach mal“, erzählt die 27-Jährige enttäuscht.

Mit „Matching-Points“ zum passenden Partner?

Aufeinander aufmerksam geworden sind Lisa und Piotr durch die sogenannten gemeinsamen „Matching-Points“. Beide haben zuvor einen Persönlichkeitstest mit vielen Fragen durchgeführt; die Punktzahl soll zeigen, wie gut man aufgrund des Tests zusammen passt. Je höher, desto besser. Etwa 85 von 115 möglichen Matching-Points hatten die beiden.

Piotr nutzte die Chance und schrieb Lisa eine erste Nachricht, dann folgten die ersten Mails: Was macht der andere beruflich? Was hat Lisa eigentlich für Hobbies? Und was genau erwartet man von einer Beziehung? Es folgten viele Telefonate, bis letztendlich der Zeitpunkt für das erste Date gekommen war. Erst Candle-Light-Dinner, dann Kino. Natürlich waren beide nervös. Trotzdem folgte ein zweites Treffen, dann ein gemeinsamer Urlaub und im April 2013 zog die Studentin von NRW nach Hessen – in die erste gemeinsame Wohnung. Die beiden sind ein eingespieltes Paar und führen eine ganz normale Beziehung mit Höhen und Tiefen. „Wir sind glücklich, aber zoffen uns auch ab und an mal“, verrät Lisa.

"Viele sind bei Elitepartner auf der Suche nach etwas Ernstem"

Bei Lisa und Piotr hat es also geklappt mit der großen Liebe – kein Wunder also, dass die beiden auch allen anderen Partnersuchenden Elitepartner ans Herz legen: „Bei Elitepartner mag es zwar etwas teurer sein, aber das hat sich bei uns im Endeffekt auch mehr als ausgezahlt! Es gibt hier sehr wenige bis keine unseriösen Angebote, zumindest habe ich bzw. haben wir keine schlechten Erfahrungen damit gemacht. Bei anderen Partnerbörsen habe ich da aber schon so manch' andere Sachen gehört. Viele sind bei Elitepartner auf der Suche nach etwas Ernstem, meiner Erfahrung nach.“

Elitepartner – für die einen ein „Drecksladen“, von dem man schnell die „Schnauze voll“ hat, für die anderen wie Lisa und Piotr der Weg zum Liebesglück. Hier muss wohl jeder seine eigenen Erfahrungen machen – oder eben nicht.

Unser Tipp: Wer sich bei Elitepartner anmeldet, sollte sich von den „geringen“ Kosten nicht täuschen lassen, das Kleingedruckte lesen und nicht versehentlich gleich einen Zwei-Jahres-Vertrag abschließen.