Porsche Foto: ddp
p

Lesermeinung Die Politik macht es Rasern zu leicht

Elisabeth Schmitt-Grünewald
1 Kommentare

Der Senat tut nicht genug gegen Raser und Verkehrsrowdies, findet unsere Leserin Elisabeth Schmitt-Grünewald. Liebe Leserinnen und Leser, was denken Sie? Diskutieren Sie mit!

Danke an Herrn Hesselmann für seinen Beitrag pro Fußgänger in der gestrigen Ausgabe. Ich ergänze, dass ich auf der Autobahn (wo ich selbst gerne schnell fahre, wenn das möglich und zulässig ist) noch nie von einem Porsche verdrängt wurde; Porschefahrer wissen halt, was unter der Haube steckt, die 3er-BMWler müssen es offenbar vor allem sich selber beweisen. Die frühere Berliner Verkehrssenatorin sprach übrigens zum Vorschlag, mehr Blitzampeln einzuführen, von "Abzocke", und ihr Nachfolger, der heutige Regierende, zur im Ausland längst eingeführten Blinkfußgängerampel davon, das sei eine gute Idee, damit der Fußgänger wisse, wann er die Fahrbahn zu räumen habe.

Bei solchen Verkehrspolitikern braucht man sich nicht wundern, wenn auch der dritte Tiefergelegte noch bei rot über die Ampel fährt, unabhängig davon, ob sich bereits Fußgänger bei grün auf die sogleich wieder zu räumende Fahrbahn gewagt haben. Ampelphasen für Fußgänger wäre auch noch ein schönes Thema.

Wir wollen künftig verstärkt Beiträge von Ihnen, liebe Leser und User, im redaktionellen Bereich als Leserkommentare veröffentlichen - und natürlich auch zur Debatte stellen. Solche Gastkommentare können Sie künftig gern an die dafür eingerichtete E-Mail-Adresse debatten@tagesspiegel.de schicken. Wir freuen uns über sachliche Beiträge. Bitte beachten Sie hierzu unsere Richtlinien.

Gipfel der Widersprüche

Besondere Rücksicht auf das Trauma der SPD

Eine ganze Schulzeit ohne Mathelehrer? Denkbar!

EU-Gipfel verlängert Russland-Sanktionen um weitere sechs Monate

Jede Stimme gegen Sexismus zählt

Zur Startseite