Matthias Brandt gehört mit seinem Hauptkommissar Hanns von Meuffels zu den profiliertesten TV-Fahndern. Foto:
p

Ende einer Fahndung Matthias Brandt verlässt Münchner „Polizeiruf 110“

6 Kommentare

2011 war Matthias Brandt erstmals als Kommissar Hanns von Meuffels im "Polizeiruf 110" zu sehen. Jetzt kündigt der Bayerische Rundfunk Brandts Abschied von der Rolle an.

Matthias Brandt wird den „Polizeiruf 110“ des Bayerischen Rundfunks (BR) verlassen. Das bestätigte BR-Sprecherin Sylvie Stephan dem Tagesspiegel am Dienstag. Die Reaktion ist in intensiven Gesprächen mit Matthias Brandt, der nach langer und vertrauensvoller Zusammenarbeit mit dem BR tatsächlich ans Aufhören denkt“. Über Art und Zeitpunkt des Ausstiegs sei der Sender mit dem Schauspieler derzeit im Gespräch. In jedem Fall seien von Frühjahr an noch mehrere „Polizeirufe“ mit Brandt geplant. Die Reihe habe dem Schauspieler Gelegenheit geboten, „mit den besten Regisseuren Deutschlands und fantastischen Kreativen zusammenzuarbeiten. „Bei den vielen nationalen und internationalen Angeboten, die Matthias Brandt erhält, ist es verständlich, wenn er nach all den Jahren auch andere Rollen annehmen möchte.“

Der „Süddeutschen Zeitung“ sagte der 55-jährige Schauspieler, er wolle sich nicht auf die Ermittlerrolle festlegen lassen. „Fernsehkommissar ist bei uns lustigerweise eine eigene Berufsbezeichnung. Ich würde mich aber nur ungern davon dauerhaft prägen lassen. Noch lieber als Polizist bin ich nämlich Schauspieler.“ 

Matthias Brandt spielte Hauptkommissar Hanns von Meuffels zum ersten Mal im August 2011, Regie im „Polizeiruf 110: Cassandras Warnung“ führte damals Dominik Graf. Zuletzt debütierte der Schauspieler als Schriftsteller, mit "Raumpatrouille", autobiografischen Erzählungen aus seiner Kindheit

Zur Startseite