Trickfilmmeister Hayao Miyazaki hört auf

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Der weltbekannte japanische Zeichentrick-Regisseur Hayao Miyazaki („Chihiros Reise ins Zauberland“) will keine großen Spielfilme mehr machen. „Mein Zeitalter der langen Filme ist endgültig beendet“, verkündete er in Tokio. Der 72-Jährige verwies auf sein fortgeschrittenes Alter. Abendfüllende Zeichentrickfilme wie „Prinzessin Mononoke“ oder das oscarprämierte Werk „Chihiros Reise ins Zauberland“ hatten Miyazaki zum bekanntesten Anime-Regisseur der Welt gemacht.

Miyazaki, der in der Vergangenheit wiederholt seinen Rücktritt erklärt hatte, sagte: „Diesmal ist es ernst.“ Er wolle aber noch „mindestens zehn Jahre“ weiterarbeiten. „Ich bin frei.“ Hayao Miyazaki wird weiter für sein Studio Ghibli tätig sein und sich unter anderem um ein Museum kümmern. Sein Büro hatte bereits am Rande der Filmfestspiele in Venedig, wo Miyazakis neuestes Werk „Kaze Tachinu“ gezeigt wird, bekannt gegeben, dass der 72-Jährige in den Ruhestand tritt. Wegen „Kaze Tachinu“ über den Entwickler des japanischen Jagdflugzeuges Mitsubishi Zero war Miyazaki in seiner Heimat von Ultrarechten scharf kritisiert und als „antijapanisch“ und „Verräter“ verunglimpft worden. dpa

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