Frank Vincents (r.) Meisterrolle: Fiese Kerle, wie der Mafiaboss Phil Leotardo aus der US-Erfolgsserie "The Sopranos". Foto: Reuters
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"The Sopranos"-Schauspieler Frank Vincent ist tot

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Mistkerle spielte er brillant: In "The Sopranos" verkörperte er den fiesen Mafiaboss Phil Leotardo. Nun ist Frank Vincent gestorben.

Serienfans kennen ihn als den Gegenspieler von Tony Soprano, den Mafiaboss Phil Leotardo: Der "Sopranos"-Schauspieler Frank Vincent ist am Mittwoch im Alter von 78 Jahren nach einer Herzoperation in New Jersey gestorben, eine Woche zuvor hatte er einen Herzinfarkt erlitten. Seine Spezialität, zeitlebens: Gangster. Ein richtiger Mistkerl, brillant gespielt, rufen Twitter-User dem Darsteller Leotardos nach. Der Mann mit dem scharfkantigen Profil und dem undurchdringlichen Blick verkörperte den gut gekleideten, knallharten Mafioso über sieben Staffeln der HBO-Erfolgsserie „The Sopranos“, bis 2007.
Eigentlich wollte der in Massachusetts geborene Italoamerikaner Musiker werden, bildete dann aber mit Joe Pesci ein Komikerduo. Niemand Geringeres als Martin Scorsese heuerte die beiden an, nachdem er sie in der Lowbudgetproduktion „Blutiger Zahltag“ gesehen hatte. Vincent spielte eine Nebenrolle in „Wie ein wilder Stier“, im Mafia-Film „Good Fellas“ (1990) wird er von Pesci ermordet; in „Casino“ (1995) ist es dann umgekehrt. Kleinere Auftritte absolvierte der Schauspieler in „Der Pate von Greenwich Village“ (1984) und in Spike Lees „Do the Right Thing“ (1989); einem Mafiapaten lieh er auch in den „Grand Theft Auto“-Games seine Stimme. Zuletzt spielte Frank Vincent in der TV-Serie „Law & Order“ mit. „Sein Vermächtnis wird unsere Familie nie vergessen. Ruhe in Frieden“, schrieb der Sender HBO. Tsp/dpa

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