Volker Kutscher, Autor der Gereon-Rath-Bestseller-Romane, in einer Kölner Bar. Foto: dpa/Volker Bergp

Krimi-Serie "Babylon Berlin" Krimiautor Volker Kutscher lobt Verfilmung seiner Berlin-Krimis

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Der Schriftsteller Volker Kutscher ist angetan von Tom Tykwers Verfilmung seiner Berlin-Krimis, die im Oktober auf Sky läuft. Und er denkt über einen allerletzten Band nach.

Der Schriftsteller Volker Kutscher ist mit der Verfilmung seiner historischen Kommissar-Rath-Krimis, Tom Tykwers Serie „Babylon Berlin“, sehr zufrieden. „Wunderbar. Ich kannte schon ein paar Bilder, weil ich mal beim Dreh war und mir im Schneideraum erste Szenen angeschaut habe, aber fertig erzählt ist es eben noch etwas anderes“, sagte Kutscher. „Die Serie zieht einen total in diese Welt hinein. Man hat das Gefühl, im alten Berlin auf der Straße zu sein, man hört den Verkehr und spürt die Atmosphäre. Wirklich toll.“ Der 54-jährige in Köln lebende Autor veröffentlichte in den vergangenen zehn Jahren sechs Berlin-Romane um Kommissar Gereon Rath in den frühen 30er Jahren – im Film verkörpert von Volker Bruch.

Zurzeit arbeitet er am 1935er-Band. Eigentlich sollte die Reihe 1936 enden, mit einem Fall vor dem Hintergrund der Olympischen Spiele. Inzwischen denkt Kutscher jedoch darüber nach, dass Rath in dem Jahr zwar den Polizeidienst verlässt, weil die Kriminalpolizei immer stärker von Himmlers SS kontrolliert wird, aber im Jahr 1938 dann noch einen Fall als Privatmann löst. Danach sei Schluss, so Kutscher, „da werde ich auch nicht mit mir reden lassen“. Eher kann er sich vorstellen, eine neue Serie zu entwickeln, die in den 40er oder 50er Jahren angesiedelt ist.

Henk Handloegten (Drehbuch und Regie, l-r), die Hauptdarsteller Volker Bruch und Liv Lisa Fries, Achim von Borries (Drehbuch und Regie) und Tom Tykwer (Drehbuch und Regie) bei der Vorstellung von Ausschnitten zu "Babylon Berlin" im Februar. Foto: dpa/Maurizio Gambarinip

Grundlage für die 16-teilige TV-Serie „Babylon Berlin“ ist der erste, 1929 angesiedelte Roman. Tykwers Filme sollen ab 13. Oktober zunächst beim Bezahlsender Sky Atlantic zu sehen sein, Ende 2018 dann in der ARD. dpa

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