Volles Programm. Tausende neue Comics sind im vergangenen Jahr erschienen, hier ein Bild vom Fumetto-Festival 2017. Foto: Lars von Törne
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Jahresrückblick Die besten Comics 2017 - unsere Leser-Favoriten

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Was waren im vergangenen Jahr Ihre Comic-Favoriten? Hier die aktualisierte Liste der Antworten unserer Leserinnen und Leser. Wertvolle Buchpakete zu gewinnen.

So viele gute Comics, so wenig Zeit: Um den Lesern der Tagesspiegel-Comicseiten die Auswahl zu erleichtern, was die Lektüre lohnt, veranstalten wir auch in diesem Jahr wieder eine doppelte Kür der besten Titel. Zum einen wählt auch in diesem Jahr wieder eine Fachjury aus Comic-Journalist/innen und Fachhändler/innen ihre Favoriten der vergangenen zwölf Monate. 

Zum anderen sind wieder unsere Leserinnen und Leser gefragt. Wir wollen von Ihnen wissen: Was war für Sie der beste Comic des vergangenen Jahres? Und warum?

Ihre Antworten schicken Sie bitte bis 15. Dezember mit kurzer Begründung per E-Mail an comics@tagesspiegel.de, Betreffzeile: Die besten Comics des Jahres.

Unter allen Einsendern verlosen wir mehrere Buchpakete mit aktuellen Comics, die sich im Laufe des Jahres in der Redaktion angesammelt haben - daher bitte Namen und Anschrift nicht vergessen.

Eine Auswahl der Empfehlungen veröffentlichen wir nach und nach auf den Tagesspiegel-Comicseiten. Die Top-Titel unserer Leser aus dem vergangenen Jahr finden Sie hier.

Und hier eine aktualisierte Auswahl der Leser-Empfehlungen zum aktuellen Comic-Jahrgang:

„Der nasse Fisch“ von Arne Jysch ist für mich der beste Comic 2017. Neben einer unterhaltsamen Geschichte gibt‘s auch was auf die Augen. Die Schwarz-Weiß-Zeichnungen üben einen besonderen Reiz aus, die Anordnung gewährleistet einen reibungslosen Lesefluss, Text und Zeichnung sind in Harmonie. Ich würde mich über eine Fortsetzung freuen.
Andrea Ebers

Für mich ist "Das Hochhaus" der Berliner Künstlerin Katharina Greve nochmal einer der besten Comics des Jahres. Der als Webcomic bereits abgeschlossene Strip (www.das-hochhaus.de) ist bereits toll. Jetzt gibt's ihn auch als Buch und Buchrolle - und das macht wieder ein ganz anderes Lesevergnügen. Man kann auf Papier nochmal ganz anders schöne Details entdecken. Die Hochhaus-Story als Rollbuch ist ein absolutes Schmuckstück. 
Martin Schneider

Natürlich "Birgit" von Max Baitinger, weil er wie bei "Röhner" schon visuell erzählt und nicht nur Bilder zu 'nem Text kreiert.
Jeff Chi

Ich hätte vier Favoriten für 2017:
"Brodecks Bericht" von Manu Larcenet bei Reprodukt. Ich liebe diesen Comickünstler! In der Reihe "Blast" hat er mich überwältigt und in seiner Interpretation des Romans von P. Claudel sind für mich vor allem die Natur- und Tierdarstellungen ein Augenschmaus! M. Larcenet sollte in  keiner Comicsammlung fehlen.
"The Goon Universum" von Eric Powell bei Cross Cult macht immer gute Laune. Eric Powell ist ein Meister in seinem Genre um Zombies, Hexen und Monster und sein Strich ist einzigartig. Ich danke ihm dafür, dass seine Bilder auch noch zu großen Teilen handcoloriert sind - fernab von totgetuschter Computertechnik - so bleiben seine Comics lebendig trotz größtenteils toter Darsteller.
"Das schräge Mädchen" von Schuiten & Peeters bei Schreiber & Leser ist diesmal eine Kombination aus gezeichneten Abschnitten im Wechsel mit fotografierten Panels. Meine Augenweide sind die gezeichneten Bilder - jedes für sich grafisch brillant mit großartigen Schraffuren, Perspektiven und Architekturdarstellungen! Die surrealen Kulissen und Darsteller tun ihr Weiteres zu einem runden Comicgenuss dazu.
"Wunderland" von Tom Tirabosco im Avant-verlag ist für mich nennenswert, da ich seinen ganz speziellen Zeichenstil als Bereicherung für die Comicszene ansehe!
Katharina Kierzek

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