Inés de Castro, Direktorin des Linden-Museums. Foto: dpa
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Absage von de Castro an Berlin Inés de Castro wird nicht Sammlungsdirektorin

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Inés de Castro bleibt in Stuttgart und geht nicht nach Berlin ans Humboldt-Forum.

Inés de Castro, Direktorin des Linden- Museums Stuttgart, wird nicht Direktorin für die Sammlungen des Ethnologischen Museums und des Museums für Asiatische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin im Humboldt Forum. Hermann Parzinger, Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz bedauert die Absage: „Wir haben uns über ihre Bewerbung gefreut und waren in intensiven Gesprächen mit ihr“, erklärte er am Dienstag. Nun geht die Suche nach einer geeigneten Direktion weiter.

Wie das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst am Dienstag mitteilte, einigten sich Landesregierung und Stadt darauf, das Linden-Museum zum Weltmuseum weiterzuentwickeln. Dabei soll das Konzept des Museums als objektive Institution der Wissensvermittlung hinterfragt werden. Seit Jahren kümmert sich das Museum unter wissenschaftlicher Begleitung um die Provenienzforschung, also die Frage, woher die ausgestellten Objekte kommen und welche Rolle sie in ihren Herkunftsländern spielen. Das Linden-Museum gilt als eine der bedeutendsten ethnologischen Sammlungen Europas. Tsp/KNA

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