Waschechte Berlinerin: Andrea Sindermann von AS Mediendesign Foto: Promo
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Tagesspiegel Wirtschaftsclub Engagierte Netzwerker

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In jeder Ausgabe stellen wir Ihnen zwei Clubmitglieder vor. Diesmal befragen wir Andrea Sindermann, Inhaberin von AS Mediendesign, und Dieter R. Klostermann, Gründer und Chairman der CCA Group.

Frau Sindermann, was begeistert Sie an Ihrer Arbeit?

Wir sind eine Werbeagentur mit Schwerpunkt Personalrecruiting und unterstützen bundesweit Unternehmen, Behörden und wissenschaftliche Einrichtungen bei der Suche nach qualifizierten Mitarbeitern. Unser Unternehmen wurde 2004 gegründet und besteht aus acht Mitarbeitern, die über ein umfangreiches Know–how im Bereich nationaler und internationaler digitaler und Printmedien verfügen. Es ist spannend, die rasante Entwicklung der digitalen Medien bei unserer täglichen Arbeit zu verfolgen. Auch wir lernen jeden Tag dazu.

Haben sich die Anforderungen in den vergangenen Jahren verändert?

Die Personalsuche hat sich in den vergangenen Jahren völlig verändert, und wir haben uns den neuen digitalen Medien verpflichtet. Darüber hinaus ist es unser Anspruch, für unsere Kunden persönlich jeden Tag von 8 bis 18 Uhr erreichbar zu sein. Endlose telefonische Warteschleifen und elektronische Telefonstimmen gibt es bei uns nicht!

Welche Rolle spielt Berlin für Sie?

Ich bin waschechte Berlinerin, fühle mich dieser Stadt sehr verbunden. Trotzdem könnten wir unsere Agentur theoretisch auch von jedem anderen Ort aus betreiben – eine gute Internetverbindung vorausgesetzt. Die haben wir zum Glück an unserem Firmensitz in Karow.

Dieter R. Klostermann, auch Gründer des Berlin Capital Club, setzt auf persönliche Kontakte Foto: Charles Yunk/ Promo
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Herr Klostermann, mit welcher Strategie kann ich mich in Ihrem Club gut vernetzen?

Sie werden bei uns ganz nach Ihren Vorlieben integriert, unser Management bringt sie gerne mit Menschen aus Ihrer Wunsch-Branche zusammen. Ich empfehle den neuen Mitgliedern, unser umfangreiches Event-Programm zu nutzen, das man sich wie ein Menü ganz nach dem eigenen Geschmack zusammenstellen kann.

Ein Drittel Ihrer Mitglieder sind Frauen. Was wollen Sie tun, damit es noch mehr werden?

Wir sind sehr stolz darauf, dass so viele erfolgreiche Berlinerinnen zu uns kommen. Eine besondere Strategie verfolgen wir nicht, aber wir glauben, dass weibliche Mitglieder unser Ambiente schätzen. Und wir machen natürlich deutlich, dass bei uns Frauen wie Männer willkommen sind – ein sogenannter Herrenclub wollen wir nicht sein. Trotzdem gibt es auch Veranstaltungen, die sich exklusiv an Frauen oder Männer richten.

Ein Blick in die Zukunft: Wie müssen sich Business Clubs verändern, um auch in Zukunft attraktiv zu sein?

Social Media sind okay, aber kein Ersatz für persönliche Kontakte. In London beobachte ich gerade eine Renaissance der Business Clubs – das ist ein gutes Zeichen! Wir achten auch darauf, dass sich unsere jungen Mitglieder in die Programmplanung einbringen.

 

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