Tagesspiegel Mobil
  • Startseite
  • Politik
  • Berlin
  • Wirtschaft
  • Sport
  • Kultur
  • Welt
  • Meinung
  • Medien
  • Wissen
  • Queer
  • Verbraucher
  • Tagesspiegel auf Facebook
  • Tagesspiegel auf Twitter
  • Tagesspiegel auf Google+
  • Am Montag stand plötzlich ein Kopf von Edward Snowden im Fort Green Park in Brooklyn. Unbekannte Künstler hatten die Büste aus Kaltgussbronze in der Nacht aufgestellt und dokumentierten die Aktion auf animalnewyork.com. Foto: rtr

    Am Montag stand plötzlich ein Kopf von Edward Snowden im Fort Green Park in Brooklyn. Unbekannte Künstler hatten die Büste aus Kaltgussbronze in der Nacht aufgestellt und dokumentierten die Aktion auf animalnewyork.com.

    Foto: rtr
  • Die Künstler stellten den Kopf auf ein Denkmals für die Soldaten des US-Unabhängigkeitskrieges (1775-1783) und schrieben "Snowden" auf den Sockel der Säule. Die Arbeit an der Büste soll ungefähr ein halbes Jahr gedauert und das gesamte Projekt 30 000 US-Dollar gekostet haben. Als Motivation für die Aktion gaben die Künstler an, sie wollten damit die Amerikaner zum Nachdenken über ihre eigene Verantwortung auffordern.

    Foto: rtr
  • Nach nur wenigen Stunden verhüllte die Polizei von New York die Büste mit einer blauen Plane. Trotzdem wurden zahlreiche Menschen und auch die Medien auf die Aktion aufmerksam.

    Foto: rtr
  • Bevor der Snowden-Kopf entgültig entfernt wurde, posierten Schaulustige vor dem verhüllten Monument. Snowden hatte umfassende Überwachungsprogramme des Geheimdienstes NSA veröffentlicht. Der 31-Jährige hält sich in Russland auf, um sich einer Strafverfolgung durch die US-Behörden zu entziehen. Er hat dort inzwischen eine Aufenthaltsgenehmigung für drei Jahre.

    Foto: AFP
  • Wenig später machten sich auch schon Mitarbeiter des Parks an die Arbeit und entfernten den Kopf des Whistleblowers. "Ich persönlich finde die Aktion ziemlich cool", sagte einer der Mitarbeiter den New York Daily News.

    Foto: rtr
  • Schließlich nahmen sie den verhüllten Kopf vom Monument. Er befindet sich nun im Gewahrsam der Polizei von New York. Immerhin für kurze Zeit hatte Edward Snowden ein Denkmal in New York. Die Künstler kündigten an, sich damit nicht zufrieden zu geben: Die Form des Kopfes könnte einfach neu gefüllt werden. Zudem seien sie in der Lage, mit 3D-Druckern eine ganze Armee von Mini-Snowden-Köpfen herzustellen und zu verteilen.

    Foto: AFP