Fast 11.000 Mitarbeiter hat die BVG. Sie fahren uns ins Büro, nach Hause, zur Schule und oft auch zur Party. Wird mal Zeit, Danke zu sagen, oder?
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Die BVG rollt oben mit Straßenbahnen und Bussen, unten mit U-Bahnen. Und manchmal rollt sie dort, wo wir sie gar nicht erwarten: Hier ein BVG-Mitarbeiter, der durch einen der vielen Verbindungstunnel läuft, die sich unter unserer Stadt befinden.
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Bahnhof Olympia-Stadion, Dienstagmorgen, 3. Februar 2015, 10.28 Uhr. Das ist sie - die neue U-Bahn der BVG.
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Dürfen wir vorstellen? Die neuen Busse der BVG. Wer sich übrigens über die Haltestangen am oberen Fenster des Doppeldeckers wundert - das sind kein Haltstangen, sondern Ast-Abweiser. Sachen gibt's.
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Heissa, ein echtes BVG-Fundstück. Berliner Eisenbahnkenner gähnen jetzt müde und murmeln: "Ferkeltaxe neben U-Bahn? Pfff, das Foto entstand bestimmt an der Teststrecke zwischen Velten und Hennigsdorf." Bingo! 1996 war's, an der alten AEG-Teststrecke. Das linke Gleis ist kurios: Es gibt nicht nur eine Stromschiene, sondern auch eine Oberleitung.
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Endstation, alle aussteigen, bitte. Gilt natürlich auch für Kanzlerin Angela Merkel, die sich am 1. Dezember 2014 mit den neuen Gelben übers BVG-Betriebsgelände in Berlin fahren ließ.
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Stuhlkreis in der Werkstatt. Merkel informiert sich bei einem Besuch über die Ausbildungsmöglichkeiten bei der BVG. Für sachdienliche Hinweise sorgte BVG-Chefin Nikutta (leider nicht in gelb).
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Herrlich, die Kanzlerin als Pufferküsserin, wie wir Verkehrsliebhaber (mit Stoffbeutel in der Hand) ja uns selbst gern nennen.
Am 3. Juni 1933 bekam die Station den Namen Kaiser-Friedrich-Platz, gut fünf Jahre später am 1. Januar 1939 erfolgte die nächste Umbenennung in Gardepionierplatz.
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Besonders viele U-Bahnhöfe fallen uns nicht, die so viele Namen hatten in wenigen Jahren wie die Station. Laut dem Internetlexikon Luise hieß der U-Bahnhof von 1946 bis 1957 Bersarinstraße, von 1957 bis 1991 Frankfurter Tor. Weil sich in der Nähe das Rathaus befand, wurde die Station nach der Wende erneut umbenannt - dieses Foto entstand 1996, wie auf dem Schild zu lesen ist. Unglücklicherweise zog das Rathaus dann um Mitte der 90er und somit musste die Station schon wieder umbenannt werden - in Petersburger Straße. 1998 wurde die Station allerdings schon wieder umbenannt: in Frankfurter Tor.
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Berlin-Charlottenburg, Bahnhof Zoo. 1958 entstand die Röhre der U-Bahnlinie U9, wie wir kundigen Fachseiten entnehmen. Die neue U-Bahnlinie musste den Bahnsteig der U2 unterqueren; die Baustelle mit einem der alten U-Bahnzüge sehen wir hier auf dem Bild (im Hintergrund rechts das Schimmelpfeng-Haus). Und es sieht so aus, als würden die Fahrgäste an einem provisorischen Holzbahnsteig - ohne Dach - auf die Bahn warten.
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West-Berlin, 60er Jahre, Tauentzienstraße. Auch hier rollte die BVG mit ihren Straßenbahnen durch die City West. Heute kann man auf dem Mittelstreifen spazieren.
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Ständig gibt's hier was zu entdecken - zum Beispiel in der U 55, dieser ulkigen Stummelbahn, die stumpf zwischen Hauptbahnhof und Brandenburger Tor pendelt und an diesem Prellbock endet. Logischerweise sitzen da ganz viele Touristen drin - und die staunen: So sauber hier! Alles neu! So schick! Da ist man dann sogar als muffeliger Berliner etwas stolz.
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Sie quietscht, sie lärmt, wir leiden. Und irgendwie jeht's ja doch nicht ohne sie: die gute, alte BVG. Eine echte Berliner Marke. Sie ist nicht nur mittendrin, sondern auch ganz weit draußen unterwegs - Tag und Nacht.
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Die Bildkombo zeigt die unterschiedlichen Stationsnamen von fünfundzwanzig U-Bahnhöfen in Berlin, aufgenommen jeweils zwischen dem 13. Mai und 25.Mai.2014. In der Hauptstadt gibt es insgesamt 173 U-Bahnhöfe, von denen viele in unterschiedlicher Farbgebung gestaltet sind. Rund 507 Millionen Fahrgäste verzeichnen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) jährlich in den Zügen der U-Bahn. Ist auch Ihr Bahnhof dabei?
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Oder hier? Nee, dann vielleicht ...
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.... hier?
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Sie bekommt gern Häme ab, wie auch die S-Bahn. Na, also: BVG und S-Bahn passen zu unserer Stadt.
Haben Sie auch eine Stammlinie (in diesem Fall der 49er am Theo)? Tagesspiegel-Redakteure haben es mal mit einer Liebeserklärung versucht. Die lesen Sie hier.
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Verkehrswelten, Parallelwelten. 173 U-Bahnhöfe hat die BVG. Und manche sehen, formulieren wir es nett, interessant aus.
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Das Verkehrsnetz ist aber noch größer, denn nicht nur die BVG schickt ihre 149 Buslinien durch die Stadt, sondern auch Firmen aus dem Umland. Und manchmal halten sie dann auch im Nirgendwo - wie hier am neuen Flughafen BER.
Gelb, aber ganz schön luftig. Die BVG stellte am 10. Juni 2014 in Berlin Prototypen für neue U-Bahnen vor. Die Fahrzeuge sollen ab 2015 auf den Linien U1, U2, U3 und U4 zum Einsatz kommen.
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Laufsteg U-Bahnstation: BVG-Models präsentieren die neue Dienstkleidung für die Mitarbeiter
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Limette an Blaubeere: Farblich setzt die BVG auf fruchtige Farben für die Kleidung ihrer Mitarbeiter
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Jacke wie Hose. Die BVG setzt auf Bewährtes: Blau zu Grau. Da kann man nichts verkehrt machen.
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Oops: Limette und Orange - das beißt nicht nur im Mund, sondern auch in den Augen.
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Kleiderprobe: Diese Uniformen hatte das Modeinstitut Berlin für die BVG-Mitarbeiter 2011 zum Testen entworfen.
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Es geht aber noch viel modischer: bei den Modemessen etwa, die auch etwas haben wollen vom Charme der BVG (wie hier am Alex).
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Und Charme hat die BVG allemal: Man muss sich nur mal in den 218er setzen und vom Theo zur Pfaueninsel fahren. Ein Ausflug, faszinierend wie eine Zeitreise! Dort rollen oft historische Busse. Es riecht sogar noch nach den 80ern.
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Kann schon mal vorkommen, dass man in den BVG-Bus einsteigt und sich wundert: Wo ist eigentlich die zweite Treppe hin? Gab's früher nicht allen Bussen.
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Den Vorgänger der BVG gibt es schon länger, aber die eigentliche BVG feiert am 1. Januar Jubiläum. 1929 wurde sie zu einem Konzern verschmolzen.
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Und die BVGer haben schon immer eine gewisse Macht gehabt: Wenn sie streiken - wie hier in den 90ern - , gerät die Stadt schnell aus dem Takt.
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Und die BVG baut und baut, es hört einfach nicht auf. Ob nun an der Leinestraße in Neukölln oder mitten in der City entlang der neuen U-Bahnlinie U5. Und sie kauft und kauft ...
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Dürfen wir vorstellen: Er ist der Neue. Der neue BVG-Bus.
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So sieht's im Innern aus. 156 Gelenkbusse hat die BVG bestellt, erstmals beim Hersteller Scania in Schweden. Dieser lässt die Busse vorwiegend in Polen produzieren.
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Die neuen Busse sollen von 2014 bis 2017 geliefert werden. Kosten: 51 Millionen Euro.
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Dass es auch weniger Sitzplätze gibt, liegt am ein zweiten Mehrzweckabteil für Fahrräder, Rollstühle und Gepäck.
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Mal abgesehen vom obligatorischen Muster im BVG-Bus: Wie finden Sie's denn so?
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Und zum Schluss noch mal ein Bild von außen: Um Kosten zu sparen, entfällt der bisherige graue Streifen an der seitlichen Unterkante. Bei Reparaturen sei diese Lackierung sehr aufwändig.
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Tagesspiegel-Kollegin Anke Myrrhe hat sich auch schon mal ans Steuer eines BVG-Busses gesetzt. Wieso? Warum? Jedenfalls hatte sie viel Spaß.