Tagesspiegel Mobil
  • Startseite
  • Politik
  • Berlin
  • Wirtschaft
  • Sport
  • Kultur
  • Welt
  • Meinung
  • Medien
  • Wissen
  • Queer
  • Verbraucher
  • Tagesspiegel auf Facebook
  • Tagesspiegel auf Twitter
  • Tagesspiegel auf Google+
  • Kino trifft Konsole: Die Sonderausstellung "Film und Games. Ein Wechselspiel" läuft bis zum 31. Januar 2016 im Deutschen Filmmuseum in Frankfurt. Interview zur Ausstellung Montage: Deutsches Filmmuseum

    Kino trifft Konsole: Die Sonderausstellung "Film und Games. Ein Wechselspiel" läuft bis zum 31. Januar 2016 im Deutschen Filmmuseum in Frankfurt.
    Interview zur Ausstellung

    Montage: Deutsches Filmmuseum
  • Spannend schildert die Ausstellung, wie sich Filme und Computerspiele seit Jahrzehnten gegenseitig beeinflussen - ästhetisch, thematisch und erzählerisch.

    Foto: Deutsches Filmmuseum
  • 20 Projektionen stellen Film- und Spielausschnitte gegenüber. So können die Besucher unmittelbar vergleichen, wie das filmische Szenario im Spiel umgesetzt wurde. An acht Stationen können sie Spiele auch selbst ausprobieren...

    Foto: dpa
  • ... zum Beispiel ein Rätsel aus "Indiana Jones and the Last Crusade", Burgbelagerungen in "Defender of the Crown" oder das berühmte Beleidigungsfechten in "Monkey Island".

    Screenshot: Tagesspiegel Online
  • Ergänzt werden die Projektionen durch zahlreiche Ausstellungsstücke, darunter Entwurfsskizzen, Figuren und sogar ein klassischer Arcade-Automat: "Discs of Tron" ist eines von vielen Games, das auf dem Disney-Film "Tron" von 1982 basiert. Das schwarz-weiße Gitternetz, das die Ausstellungsräume durchzieht, ist eine Hommage an den Science-Fiction-Klassiker.

    Foto: dpa
  • Gemeinsamkeiten von Film und Games gibt es beim Genre. So verarbeitet das Spiel "Red Dead Redemption" (2010) den Einfluss des kritischen Spätwesterns. Die Hauptfigur John Marston ist alles andere als ein strahlender Held.

    Screenshot: Deutsches Filmmuseum
  • Die Filme der vierziger Jahre dienen als Grundlage für das Spiel "L.A. Noire" (2011). Der Cop Cole Phelps macht Karriere beim "Los Angeles Police Department", dabei untersucht er Tatorte, verhört Verdächtige und liefert sich wilde Verfolgungsjagden mit Verbrechern.

    Screenshot: Deutsches Filmmuseum
  • Ein Flop wurde die Computerspiel-Adaption des Spielberg-Films "E.T.". 1983 verbuddelte die Firma Atari die unverkauften Exemplare des Games in der Wüste von New Mexico, wo sie erst 2014 wieder ausgegraben wurden. Zwei dieser "archäologischen" Raritäten sind im Filmmuseum zu bestaunen.

    Screenshot: Tagesspiegel Online
  • Die Schau stellt Bild- und Klangwelten in Games vor. So zeigt sie unter anderem, wie historischen Stadtlandschaften von Istanbul oder Florenz originalgetreu für die Spiele rekonstruiert wurden. Hier eine Szene aus dem Action-Abenteuer "Assassin's Creed: Revelations" (2011).

    Screenshot: Ubisoft
  • Das Spiel "Alien: Isolation" (2014) verwendet Kulissen, die bereits für den ersten "Alien"-Film aus dem Jahre 1979 entworfen wurden.

    Screenshot: Sega
  • Games können den filmischen Handlungsraum erweitern – der Medienwissenschaftler Henry Jenkins nennt das "transmedia storytelling". So werden im Videospiel "Knights of the Old Republic" neue Bereiche des Star-Wars-Universums eröffnet, die in den Filmen gar nicht oder nur am Rande vorkommen.

    Foto: Deutsches Filmmuseum
  • Verfilmungen von Games leiden bisweilen unter einer lieblosen Umsetzung. Gut gelungen ist allerdings die Hollywood-Adaption des Action-Adventures "Prince of Persia: The Sands of Time" (2003) mit Jake Gyllenhaal in der Hauptrolle. Einer der Gründe: Games-Designer Jordan Mechner war an der Verfilmung beteiligt.

    Screenshot: Deutsches Filmmuseum
  • Ähnlich wie die Filmindustrie hat auch die Gamesbranche in den vergangenen Jahren eine vielseitige Independent-Szene herausgebildet. Mit begrenzten Ressourcen entstehen Meisterwerke wie das düstere Rätselspiel "Limbo", das ebenfalls in Frankfurt zu sehen ist.
    Interview zur Ausstellung

    Screenshot: Deutsches Filmmuseum