Nichts Ungewöhnliches, sagt die BVG: Wildtiere und Busfahrer hätten öfter miteinander zu tun. Foto: BVG
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Wildtiere in Berlin Füchse im BVG-Bus: Könn' wa ooch mit?

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Dieses Bild lässt gerade die Herzen höher schlagen: Drei Füchse wollen Bus fahren. Nichts Ungewöhnliches, sagt die BVG - und erzählt die Geschichte.

Eigentlich wollte er ja nur Pause machen. Doch dann wurde ein Busfahrer der Linie 169 an der Endhaltestelle Odernheimer Straße in Müggelheim (Treptow-Köpenick) von drei Füchsen überrascht.

Das Bild ist bereits knapp zwei Wochen alt, geht in den sozialen Medien aber gerade durch die Decke, die Twitter-Community kriegt sich vor Niedlichkeitsbekundungen und naheliegenden Fuchs-Redewendungen kaum ein.

Doch zum ersten Mal passiere solch ein Aufeinandertreffen durchaus nicht, weiß BVG-Sprecherin Petra Reetz zu berichten. "Das passiert ständig, was denken Sie, wie oft unsere Mitarbeiter so etwas erleben." Füchse, Wildschweine, Waschbären seien beinah Dauergäste in Bussen. Oder zumindest: davor.

Wildtiere haben sich an den Menschen gewöhnt

Wildtiere in der Stadt haben sich an den Menschen gewöhnt, haben keine Angst mehr. "Das ist ein Problem", sagt Reetz. "Eigentlich müssten die Tiere ja weglaufen, aber die haben keine Angst mehr." Angst aber hätten ihre Mitarbeiter andersherum auch nicht vor den zumeist nächtlichen Besuchern.

Neben einem Mangel an natürlicher Scheu kommt in diesem Fall noch hinzu, dass es sich wohl um drei noch sehr junge Füchse handelte - kindliche Neugier also. "Der Busfahrer machte gerade Pause, hatte die Tür offen. Dann ist da Licht, da ist es warm, das zieht die Tiere an."

Aber süß sind sie, das gibt auch die BVG-Sprecherin unumwunden zu: "Ich würd die drei sofort adoptieren!" Oder mal wieder öfter selbst Bus im Speckgürtel fahren?

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