Dicht an dicht - auf der Stadtautobahn in diesen Tagen ein gewohntes Bild. Foto: Tim Brakemeier/dpap

Stadtautobahn Neue Großbaustelle löst Staus auf der A 100 aus

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Nun ist auch noch bis September die Verbindung von der A 100 zur Avus gesperrt. Eine Umleitung wird ausgeschildert.

Es wird noch enger auf der Stadtautobahn. Seit Montagabend wird die Überleitung von der A100 ( Richtung Neukölln) zur A 115 gesperrt. Bis voraussichtlich 10. September müssen Autofahrer eine Umleitung fahren, wenn sie vom Stadtring auf die Avus wollen. Die Umleitung wird ausgeschildert über die Ausfahrt Messedamm und die Halenseestraße und dann auf die A 115. Es gibt zwei Fahrspuren. In dieser Zeit wird die 1962 eröffnete Brücke saniert, teilte die Verkehrsverwaltung mit. Ohne Stau lief das am Dienstagmorgen nicht ab.

 Während der Bauzeit gibt es zwischen Messedamm und Dreieck Funkturm nur zwei Spuren, der rechte Fahrstreifen ist gesperrt. Die Sanierung der Verbindungsbrücke hat noch mehr Auswirkungen: In Richtung Königin-Elisabeth-Straße ist der Messedamm zwischen der Auffahrt zur A115 und der Halenseestraße gesperrt. Die Auffahrt Kaiserdamm zur A 100 Richtung Neukölln ist ebenfalls gesperrt.

Nutzer der Stadtautobahn müssen jetzt also noch geduldiger sein: Schon seit Beginn der Sommerferien wird auf der Rudolf-Wissell-Brücke gebaut. In jede Richtung gibt es dort bis 3. September nur zwei Spuren. Zudem sind die Auffahrten Spandauer Damm (Fahrtrichtung Nord) und Siemensdamm (Fahrtrichtung Süd) gesperrt. Seitdem staut sich der Verkehr dort den ganzen Tag. Die 1961 eröffnete Rudolf-Wissell-Brücke ist die längste und mit 180 000 Fahrzeugen pro Tag die meistbefahrene Brücke in Berlin.

Die Arbeiten in den Ferien sind Kleinigkeiten im Vergleich zu dem, was Autofahrer ab 2022 erwartet. Bekanntlich muss die Rudolf-Wissell-Brücke abgerissen und völlig neu gebaut werden.

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