Die Partei-Jugendorganisationen Jusos und Grüne Jugend demonstrieren am Brandenburger Tor unter dem Motto "Europa hat Zukunft". Foto: Kay Nietfeld/dpa
p

Reaktionen auf EU-Referendum "Briten in Berlin, holt euch einen deutschen Pass!"

70 Kommentare

"Tiefschwarzer Tag", "trauriger Tag" - die Politik ist bestürzt, junge Briten in Berlin sorgen sich um die Zukunft; aber die Wirtschaftssenatorin erkennt eine Chance.

Großbritannien hat abgestimmt - und Berlin reagiert größtenteils betroffen. Tausende Briten leben in Berlin, der Partnerstadt Londons, es gibt britische Restaurants, Geschäfte, Musiker, Journalisten, Touristen... Aber auch die Berliner selbst reagieren betroffen auf die Nachricht aus Großbritannien. Lesen Sie hier die Reaktionen.

+++ Immobilienwirtschaft ist euphorisch bis verhalten optimistisch

Bei Berlins größtem Wohnungsverband, dem BBU, rechnet Chefin Maren Kern mit einer "Befeuerung der Entwicklung am Immobilienmarkt". London ziehe bisher viel Immobilien-Kapital an. Der Brexit verunsichere ein Teil dieser Anleger, weil viele mit Nachteilen für die wirtschaftliche Entwicklung des Landes rechnen. Sollte es so kommen, hinterlasse dies auch Bremsspuren auf Londons Immobilienmarkt. Deshalb dürften Anleger nach Alternativen auf anderen wachsenden Märkten Europas suchen. Berlin, bereits heute beliebt bei internationalen Immobilien-Käufern, gewinne dadurch noch mehr an Charme. Zurückhaltender ist dagegen der Wohnungskonzern Vonovia. 30.000 Wohnungen besitzt die Aktiengesellschaft in Berlin und fast ein Drittel ihrer Aktionäre stammen aus Großbritannien. Dennoch sprang der Kurs der Aktie am Morgen nicht nach oben, wie es der Fall hätte sein können, wenn alle mit dem großen Immobilienboom in Deutschland und Berlin rechnen - sondern sank geringfügig, allerdings weit weniger als der Dax insgesamt. Die "langfristigen Auswirkungen" seien "nur schwer zu prognostizieren", sagt eine Sprecherin. Für die Vonovia selbst sieht seine keine Risiken: "Unsere Anleger nutzen die Aktie zur Risikominimierung". Diesem Zweck dient eine Europäische Aktie mit Anlageschwerpunkt in Berlin nach dem Brexit mehr als vorher. So sehen das auch die Experten vom Branchendienst Dow Jones. Sie rechnen damit, dass der deutsche Immobilienmarkt und Berlin profitieren werden vom Brexit, jedenfalls so lange die Zinsen für Immobilienkredite so niedrig bleiben. Anlyst Baader Helvea sagt, Deutschland werde wieder als "sicherer Hafen" in turbulenten Zeiten angesehen werden - und das lockt bekanntlich das "scheue" Kapital an. Und die landeseigene Förderbank IBB rechnet sogar mit "eher geringen Auswirkungen des Brexit auf den Berliner Wohnimmobilienmarkt". Das Geldinstitut begründet ihre Einschätzung damit, dass das britische Pfund gegenüber dem Euro "wahrscheinlich deutlich" an Wert verlieren werde. Dadurch steigen die Kosten für den Erwerb von Waren oder eben Immobilien im Euro-Raum. Und "deshalb ist es unwahrscheinlich, dass britische Investoren nun stark im Berliner Wohnimmobilienmarkt" investieren.

+++ Wie geht's weiter mit den Briten und ihrem geliebten Great Bustard?

Auf ihr geliebtes Birdwatching müssen die Briten trotz Brexit sicher nicht verzichten. Für Kenner galt in den vergangenen Jahren aber auch Brandenburg als Geheimtipp. Der Grund: Hier gibt es einen Vogel, an den auf der Insel nur noch ein Bier erinnert - die Großtrappe, auf Englisch Great Bustard. Im Nationalpark Westhavelland beispielsweise werden Großtrappen, die bis zu 16 Kilo schwer und 20 Jahre alt werden können, gern von britischen Naturfreunden beoabachtet und fotografiert. Wird spannend, ob auch noch viele Briten kommen, wenn sie einen Reisepass brauchen.

Zwei Großtrappen in den Belziger Landschaftswiesen. Die Vögel gelten als die größten flugfähigen Vögel der Welt und sind vom Aussterben bedroht. Foto: Thomas Schulze dpa
p

Ach ja, und wo wir gerade in Brandenburg sind: Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat das Votum ebenfalls bedauert. Die EU ohne eines ihrer „ökonomischen, politischen und kulturellen Schwergewichte“ sei eigentlich unvorstellbar, er hätte es sich anders gewünscht, sagte Woidke am Freitag in Potsdam. Doch die Beziehungen Brandenburgs zu Großbritannien seien „vielseitig und so gut, dass ich derzeit keine gravierenden Auswirkungen auf unsere partnerschaftliche Zusammenarbeit erkennen kann“.

+++ Von Großbritannien lernen...

Da ist sie, die lokale Ebene:

+++ "Echt erschütternd"

Die 23-Jährige Franca ist in England zur Schule gegangen und hat später im Studium ein Jahr in London verbracht. Jetzt schreibt sie ihrer Mutter in einer SMS, was wohl viele junge Menschen zur Zeit umtreibt: "Dass ein Land, das drei Jahre lang mein Zuhause war, sich von der EU, von der ich so überzeugt bin, abwendet, ist echt erschütternd."

+++ Flughafen Tegel: Wo die Spaltung deutlich wird

Wer sich am Flughafen Tegel unter die Fluggäste mischt, die gerade aus London kommen oder in die andere Richtung fliegen, versteht auch ohne Nachrichten und Kenntnis der Abstimmungsergebnisse schnell, wie uneins sich die Briten gerade sind. Da steht Ian Tighe auf der einen Seite. Der 30-Jährige lebt in Newcastle upon Tyne, im Nordosten des Landes. Seit feststeht, dass das Königreich sich von der EU lossagen will, stand sein Handy nicht mehr still.

Mit seinen Freunden tauscht er sich über die Sozialen Netzwerke und SMS aus, sie alle seien schockiert. „Das habe ich nicht erwartet.“ Er habe zwar damit gerechnet, dass es knapp wird, aber spätestens nach dem Mord an der britischen Labour-Abgeordneten Jo Cox habe er mit einem Aufschwung für die „Remain“-Befürworter gerechnet. Jetzt zurück nach England zu fliegen, sei ein schreckliches Gefühl. „Wir haben hier Freunde besucht, wir lieben Europa und kommen her, so oft es geht. Am liebsten würden wir nun gar nicht mehr zurückfliegen und hier bleiben“, sagt Tighe. Besonders schön sei es gewesen zu sehen, „dass so viele Europäer uns in ihrer Gemeinschaft behalten wollten.“ Leider habe das in England kaum jemand registriert.

Nur eine Sicherheitsschleuse weiter, Gate A4, steht Wendy Byane, sie lebt ein bisschen außerhalb von London. Die ältere Dame, die – ganz Britin – ihr Alter lieber für sich behält, freut sich schon auf England, denn heute sei ein guter Tag für das Vereinigte Königreich. Den Wahlslogan der Brexit-Befürworter hat sie verinnerlicht: „Take back control“. Heute habe Großbritannien sich die Kontrolle zurückgeholt. Ihre Wut richtet sich – wie bei so vielen – vor allem gegen Brüssel. Die EU sei ein „undemokratisches, korruptes“ Gebilde, in das die Briten viel zu viel Geld stecken würden, ohne einen einzigen Vorteil daraus zu ziehen. Ob sie denn keine Angst vor möglichen negativen Folgen eines Austritts habe? „Warum denn? Ich erinnere mich noch gut an ein Königreich vor der EU. Und da war doch alles gut.“ Dass die Umstände heute anders sind als damals, sei ihr zwar bewusst. Aber Großbritannien sei eine starke Nation, davor müsse sie keine Angst haben.

Ian Tighe und Wendy Byan treten fast gleichzeitig durch die Passkontrolle. Sie steuern das gleiche Ziel an, aber mit völlig unterschiedlichen Gefühlen.

+++ Grüne: "Berlin profitiert von der EU"

"Der Brexit ist ein herber Rückschlag für das europäische Projekt", erklären gemeinsam Antje Kapek und Ramona Pop, die Fraktionsvorsitzenden der Grünen im Abgeordnetenhaus. "Der Rückfall in Kleinstaaterei ist keine Antwort auf die komplexen Fragen unserer Zeit." Und außerdem: "Berlin profitiert ungemein von der EU, nicht zuletzt wirtschaftlich."

+++ Blogger Jon Worth: "Schlimmste Befürchtungen erfüllt"

Sehr enttäuscht sei er, sagte der in Berlin lebende britische Blogger Jon Worth dem Tagesspiegel. "Die schlimmsten Befürchtungen haben sich erfüllt." Die Unsicherheit für in Deutschland lebende Briten sei nun sehr groß. Niemand wisse, wie es nach dem Austritt beispielsweise mit der Arbeitserlaubnis, der Rentenauszahlung oder der Krankenversicherung weitergehe. "Vielleicht müssen Briten dann Studiengebühren zahlen", sagte Worth: "Bis zum juristischen Brexit in zwei Jahren sollten alle hier lebenden Briten für ihre Rechte kämpfen. Und wer länger als vier Jahre hier ist, sollte unbedingt einen deutschen Pass beantragen. Jetzt als EU-Bürger kann man noch doppelte Staatsbürgerschaft haben, dann sicher nicht mehr." Worth findet, das Ergebnis zeige nicht nur die Kluft zwischen Großbritannien und der EU, sondern vor allem die Zerrissenheit auf der Insel selbst: "Nordirland und Schottland haben ganz anders gewählt als England und Wales. Und die Über-50-Jährigen ganz anders als die Jüngeren. Da muss man sich schon fragen, was da auf der Insel eigentlich passiert ist."

Harte Landung: Am Flughafen Tegel sind manche Passagiere schockiert von den Neuigkeiten. Foto: Christian Vooren
p

+++ Piraten: Das Votum ist "der hilflosen Wut der Menschen geschuldet"

Auch die Berliner Piraten melden sich zu Wort. Sie seien "bestürzt", schreiben sie, denn "gerade die Berliner_innen fühlen sich als Europäer unter Europäern." Ihr Landeschef und Spitzenkandidat für die Abgeordnetenhauswahl Bruno Kramm sagt, es seien wohl "rechtspopulistische, nationale Egoismen und Vorurteile, die eine Nation dazu bewegen, in einer grundsätzlich zu befürwortenden Volksabstimmung dem Ausstieg zuzustimmen. Dabei ist das Votum vor allem der hilflosen Wut der Menschen geschuldet, die aus Angst vor einem ungezügelten Kapitalismus, undurchsichtigen Freihandelsabkommen, scheinbar unbändigem Eurozentrismus und unkontrollierbarem Lobbyismus die Notbremse im nationalen Alleingang suchen."

+++ "Niemand weiß, wie es weitergehen soll"

Das Votum hat offenbar viele Briten, die seit längerem in Berlin leben, überrascht - auch Peter Stannes. "Ich war so verwundert", sagt er: "Ich habe auch überhaupt keine Ahnung, wie es jetzt weitergehen soll. Ich denke, das weiß derzeit auch niemand in England. Stannes betreibt gemeinsam mit seiner deutschen Lebensgefährtin Verena Siegel ebenfalls im Graefe-Kiez das „House of Dotcity“. Hier verkaufen sie geschmackvolle und nützliche Dinge für Wohnungen wie Lampen, Salatschalen oder Geschirrtücher - alles zu fairen Preisen hergestellt. "Wir haben nur einen Zulieferer aus England", sagt Verena Siegel: "Aber ich glaube nicht, dass das jetzt ein Problem wird, wir beziehen ja schließlich auch aus Amerika Waren."

Das waren noch Zeiten: Peter Stanness und Verena Siegel im Jahr 2013 vor ihrem Geschäft Dot City. Foto: Ariane Bemmer
p

+++ "Als hätte jemand schlussgemacht"

+++ Eine Londonerin in Berlin - wie wird das in Zukunft?

"Ich bin total schockiert", sagt Ailish Trimble. Sie ist Shop-Managerin von Nomad Barber im Kreuzberger Graefekiez, wo es für Männer neben Rasur und Haarschnitt auch noch guten Kaffee und kühles Bier gibt. "Ich habe nie gedacht, dass das passieren kann",sagt die 23-Jährige.  Sie kommt aus London, hat seit sechs Jahren einen deutschen Freund und weiß nun nicht, ob sie auch in den nächsten Jahren  - als Nicht-EU-Bürger - noch problemlos in Deutschland leben und arbeiten kann. Sie glaubt, dass vor allem ältere Briten für den Austritt stimmten. "Ich habe im Radio gehört, dass bei den Jüngeren fast 75 Prozent für den Verbleib in der EU waren." Ailish Trimble erzählt auch, dass sie großen Aufwand betreiben musste, um überhaupt von Deutschland aus wählen zu können. "Wir haben hier kaum Informationen bekommen, ich habe viele Mails geschrieben, schon vor drei Monaten die Wahlunterlagen angefordert." Deshalb glaube sie, dass viele Briten, die im Ausland leben, vielleicht nicht gewählt haben, weil es so schwierig für sie war.

+++ Berlins Grüne nehmen Abschied

+++ Europa-Abgeordnete Michels: "EU hat ihre Werte verlassen"

Die Berliner Abgeordnete im Europa-Parlament Martina Michels (Linke) aus Friedrichshain-Kreuzberg sagt: "Die EU trägt eine ordentliche Portion Mitschuld am Brexit." Das ganze Gespräch mit ihr lesen Sie unter diesem Link.

+++ Sebastian Czaja: "Menschen von Vorteilen der EU überzeugen"

Es ist Wahlkampf in Berlin - da melden sich auch Vertreter der Parteien zu Wort, die erst noch darauf hoffen, ins Abgeordnetenhaus zu rutschen. Sebastian Czaja, Generalsekretär und Spitzenkandidat der FDP, sagt im Wirtschaftston über die EU: "Wenn ein Angebot bei der Zielgruppe nicht ankommt, muss das Produkt neu aufgestellt werden – in Brüssel wie auch in Berlin. Politik, auch und gerade in den Städten, muss wieder mehr zuhören, hinhören, mitgehen." Georg Pazderski, AfD-Landesvorsitzender und -Spitzenkandidat, sagt: "Der 23. Juni ist ein guter Tag für die Demokratie. Wir haben jetzt die Chance, aus der EU ein Europa der Bürger zu machen. Zur Zeit ist die EU mehr Projekt von Bürokraten und Eliten." Pazderski verweist darauf, dass die AfD die einzige Partei sei, die ein ähnliches Referendum auch für Deutschland fordert.

+++ Michael Müller sorgt sich um Berliner Wirtschaft

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) sagt, er empfinde die Abstimmung "als einen herben Rückschlag. Wir haben viele Jahre dafür gekämpft, dass die EU nicht nur eine Wirtschaftsunion ist, sondern auch eine Wertegemeinschaft. Davon hat sich jetzt ein wichtiger Partner verabschiedet. Ich hoffe sehr, dass dies kein Signal ist für andere Mitglieder der EU." Auch für Berlin sorgt sich der Regierende Bürgermeister, dass dies "einen Rückschlag für die Wirtschaftsbeziehungen mit Großbritannien bedeuten könnte".

+++ Frank Henkel und Cornelia Yzer: "Trauriger Tag" - aber Chance für Berlin

Zwei der drei CDU-Senatoren haben sich auch schon zu Wort gemeldet. Innensenator und Bürgermeister Frank Henkel sagt: "Das ist ein sehr trauriger Tag für unsere Staaten- und Wertegemeinschaft. Gerade wir Berlinerinnen und Berliner blicken auf Großbritannien als Partner und Freund. Eines ist sicher: Eine EU ohne Großbritannien ist wirtschaftlich und politisch, aber vor allem auch geistig und kulturell ärmer. Seit heute mache ich mir mehr Sorgen um Europa als zuvor."

Wirtschaftssenatorin Cornelia Yzer sagt: "Die Entscheidung für den Brexit bedauere ich sehr, denn die EU ist nicht nur Wirtschaftsgemeinschaft sondern auch Wertegemeinschaft." Aber auch für die Berliner Wirtschaft sei der Schritt bedeutungsvoll, "sie exportierte im letzten Jahr Waren im Wert von rund 550 Millionen Euro nach Großbritannien, das damit auf Platz 7 der wichtigsten Zielländer für Produkte Made in Berlin stand." Aber die Senatorin hofft, dass jetzt mehr Unternehmen ihren Hauptsitz nach Berlin verlagern: "London war bislang ein wichtiger Standort für die Europazentralen multinationaler Unternehmen, die auch weiterhin im Kern Europas verankert sein wollen. Bereits in den vergangenen zwei Jahren haben sich rund 50 Unternehmen mit ihren Headquarters in Berlin angesiedelt. Weitere sind willkommen."

+++ Berliner Europaabgeordnete: Gespaltene Meinungen

Elf Abgeordnete vertreten Berlin im Europäischen Parlament - und die ersten Reaktionen auf die Entscheidung der Briten fallen geteilt aus. 

Reinhard Bütikofer, gleichzeitig auch Chef der europäischen Grünen, sagte der dpa: „Der 23. Juni wird als tiefschwarzer Tag in die Geschichte Europas eingehen.“ Die populistische Anfechtung werde weitergehen und nur überwunden werden, wenn Europa schnell konkrete Ergebnisse liefere.

Auch seine Parteifreundin Ska Keller schrieb auf Twitter: "Ein trauriger, trauriger Tag für Europa." Und weiter: "Wir können nicht einfach weitermachen wie bisher in der EU. Wir müssen klar machen, wofür sie gut ist, dafür sorgen dass sie für die Leute arbeitet und sie demokratischer machen." ( We cannot just continue as before in #EU. Need to be clear on what it's good for, make it work for people and make it more democratic.)

Die Berliner AfD-Europaabgeordnete Beatrix von Storch dagegen kommentiert die Entscheidung der Briten auf Facebook: "Der 23. Juni ist ein historischer Tag. Es ist der Unabhängigkeitstag Großbritanniens. Das Volk wurde gefragt- und hat entschieden. Die Europäische Union ist als politische Union gescheitert. Juncker und Schulz haben das zu verantworten. Sie müssen zurücktreten." Ein ausführliches Porträt über von Storch von Ronja Ringelstein finden Sie auf Blendle.

Zur Startseite