Nachts um zwei stoppte die Polizei den Lkw mit den 51 Flüchtlingen. Foto: Kitty Kleist-Heinrichp

Mit Feuerwerk beschossen JVA-Mitarbeiter suchen Deckung hinter Autos

Stefan Jacobs
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Zwei Mitarbeiter der JVA Moabit sind von Unbekannten mit Knallern angegriffen worden.

Ein mysteriöser Angriff auf Bedienstete der Justizvollzugsanstalt Moabit beschäftigt den Polizeilichen Staatsschutz. Nach Auskunft der Polizei postierte sich am Mittwochmorgen gegen 7 Uhr eine etwa zehnköpfige, schwarz gekleidete Personengruppe auf dem Gehweg in der Rathenower Straße. Aus der Menge heraus seien dann gezielt Feuerwerkskörper auf zwei Justizmitarbeiter, die an ihren privaten Autos standen, geschossen worden. Die beiden - einer in Uniform, einer in ziviler Kleidung - mussten hinter ihren Autos in Deckung gehen, um nicht verletzt zu werden.

Die Schültzen seien anschließend unerkannt geflüchtet - teilweise auf Fahrrädern, in Richtung Seydlitzstraße und Claire-Waldoff-Promenade. Die Mitarbeiter blieben unverletzt. Die möglichen Hintergründe der Tat sind nach Auskunft des Präsidiums bisher völlig unklar.

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