Zwei Autos lieferten sich ein illegales Rennen auf der Stadtautobahn. Die Polizei konnte einen der Fahrer stoppen. Foto: Frank Rumpenhorst/dpap

Berlin-Reinickendorf Polizei stoppt illegales Autorennen auf der Stadtautobahn

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Mit einer Spitzengeschwindigkeit von 165 km/h statt der erlaubten 80 rasten zwei Autos durch den Flughafentunnel in Tegel. Einen Fahrer konnte die Polizei stoppen, der zweite entwischte.

Eine Zivilstreife der Polizei hat in der Nacht zu Freitag ein illegales Autorennen auf der Stadtautobahn A111 gestoppt. Wie die Polizei mitteilte, beobachteten Beamte nahe dem Flughafen Tegel zwei Audi-Fahrer mit extrem überhöhter Geschwindigkeit. Die Raser seien bis zu 165 Stundenkilometer schnell auf der Stadtautobahn gefahren, wo höchsten 80 Stundenkilometer zulässig sind.

In einer Ausfahrt des Flughafentunnels sei das Limit von 40 Stundenkilometern fast um das Dreifache überschritten worden. Die Polizisten stoppten einen der Fahrer, der eine leistungsstarke Sportlimousine vom Typ S5 fuhr. Der 29-jährige Fahrer hatte zudem eine rote Ampel ignoriert. Nun erwarten ihn mindestens 600 Euro Geldstrafe, vier Punkte in Flensburg sowie ein zweimonatiges Fahrverbot.

Der zweite Fahrer konnte nach Polizeiangaben entwischen. Gegen ihn werde aber ebenfalls ermittelt. In Berlin haben sich in den vergangenen Monaten wiederholt junge Männer in leistungsstarken Autos illegale Wettrennen geliefert und dabei teils schwere Unfälle verursacht.

Im Februar hatte das Landgericht Berlin zwei Raser wegen Mordes zu lebenslangen Haftstrafen verurteilt, weil sie ein Jahr zuvor einen unbeteiligten Autofahrer getötet hatten. Das Urteil wird auf Verlangen der Verteidigung vom Bundesgerichtshof auf Rechtsfehler geprüft. (AFP)

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