Die Berliner Polizei im Einsatz. Foto: Kitty Kleist-Heinrich
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Berlin-Neukölln Halskette mit Kreuz - Christ aus Afghanistan attackiert

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In Berlin-Neukölln haben vermutlich Muslime einen aus Afghanistan stammenden Mann attackiert. Grund war offenbar, dass das Opfer offen ein Zeichen seines christlichen Glaubens trug.

Verletzt wurde ein Mann in den späten Abendstunden in Berlin-Neukölln. Gegen 22 Uhr war Ermittlungen zufolge ein 23-Jähriger in der Nähe des Bahnhofs Neukölln unterwegs und telefonierte dabei. Plötzlich seien zwei Männer an ihn herangetreten, sollen ihn auf seine um den Hals getragene, lange Kette mit einem Kreuz angesprochen und gefragt haben, warum er Christ geworden sei.

Einer der vermutlich muslimischen Angreifer soll dem Angesprochenen dann die Kette vom Hals gerissen und diese auf den Boden geworfen haben. Anschließend habe er dem 23-Jährigen mehrmals mit einer Faust ins Gesicht geschlagen. Der zweite Mann soll den Attackierten dann festgehalten haben, während ihm der erste Angreifer zwei Schnittverletzungen am Oberkörper zugefügt habe.

Anschließend flüchteten die Angreifer und ließen den Mann verletzt zurück. Das Opfer informierte mit seinem Handy Bekannte, die dann Polizei und Rettungskräfte zur Karl-Marx-Straße Ecke Herrnhuter Weg riefen. Sanitäter brachten den 23-Jährigen zur ambulanten Behandlung in eine Klinik. Der für politisch motivierte zuständige Staatsschutz führt die Ermittlungen.

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