Ein Segelboot auf dem Wannsee (Symbolbild). Foto: Thilo Rückeisp

Am Grunewaldturm Tote Seglerin in der Havel entdeckt

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Seit einer Woche wurde eine Frau, 33, nach einem Segel-Unglück vermisst. Nun wurde sie tot im Wasser gefunden.

Tagelang hatten Rettungskräfte am Ufer und auch auf dem Wasser gesucht. Nun hat die Polizei eine Frauenleiche aus der Unterhavel geborgen - gefunden wurde der Körper am Donnerstag nahe der Anlegestelle am Grunewaldturm. "Ja, es ist die vermisste Frau", bestätigte die Berliner Polizei am Freitagmorgen. Die 33-Jährige Seglerin war bei einem Unglück vor Breitehorn im Süden Spandaus ins Wasser gestürzt und offenbar ertrunken.

Später teilte die Polizei mit, dass "ein Wassersportler gegen 12.40 Uhr die Person leblos treibend im Wasser in der Unteren Havel-Wasserstraße entdeckt hatte".

Seit Tagen suchte die Polizei mit Booten und Hunden

Spaziergänger und Radfahrer hatten in den vergangenen Tagen berichtet, dass die Polizei immer wieder mit Schlauchbooten und Hunden rund ums Breitehorn - auf der anderen Uferseite der breiten Havel - im Einsatz waren und nach der Frau gesucht haben.

Das Unglück hatte sich vor einer Woche ereignet. Am Donnerstag war ein Segelboot auf der Havel gekentert, vermutlich durch eine Windböe. Nach Aussagen des Mannes (32) soll das Boot aufgrund der schlechten Wetterlage beim Reffen gekentert und anschließend gesunken sein. In der Folge gingen beide ins Wasser und sollen versucht haben, an Land zu schwimmen. Dabei ging die Frau unter. Der 32-Jährige wurde von Mitgliedern eines nahe gelegenen Sport- und Angelvereins gerettet und an Land gebracht.

Im Einsatz waren viele Freiwillige Feuerwehren aus Spandau; die Berufsfeuerwehr war mit ihrem Boot zum Ort geeilt, die Polizei setzte einen Hubschrauber ein.

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