Berlin - Kreuzberg die Zossener Straße. Foto: Kai-Uwe Heinrich
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Friedrichshain-Kreuzberg Bezirk nimmt Vorkaufsrecht in Zossener Straße wahr

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Der Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg hat das Gebäude Zossener Straße 48 per Vorkaufsrecht übernommen und einer gemeinnützigen Stiftung überführt.

Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg hat erstmals ein Haus per Vorkaufsrecht übernommen und einer gemeinnützigen Stiftung überführt. Dabei handelt es sich um die Zossener Straße 48, die nun ins Eigentum der Stiftung „Nord-Süd-Brücken“ übergeht, die das Haus wiederum per Erbbaurecht einer Mietergemeinschaft verpachtet. 17 Wohnungen und drei Gewerbeeinheiten befinden sich in dem Gebäude.

Einbezogen ist auch das „Miethäuser-Syndikat“, ein Verein, der Mieter bei der Übernahme ihrer Häuser berät. Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg hat bisher bei zehn geplanten Immobiliengeschäften das Vorkaufsrecht ausgeübt und in weiteren elf Fällen den Käufer auf soziale Ziele durch Unterzeichnung einer „Abwendungsvereinbarung“ verpflichtet. Ziel ist der Schutz von Mietern und die Erhaltung günstiger Mietpreise.

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