Berlin leuchtet wieder. Foto: dpa
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Essen, Flanieren, Shoppen Die Highlights am langen Wochenende in Berlin

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Die Hauptstadt leuchtet, es gibt jede Menge exquisites Essen und 20.000 Kürbisse in Schöneberg. Unsere Tipps für das Einheitswochenende.

Ein bisschen Wehmut schwingt ja immer mit. Wenn die Gebäude der Stadt wieder mit bunten Lichtern beleuchtet werden, der Dom zum Kandinsky wird, die Spree zum Monet, dann ist Herbst. Am Freitagabend hat der Regierende den Schalter umgelegt und das Brandenburger Tor zum Leuchten gebracht – stellvertretend für 500 Gebäude in der ganzen Stadt.

Bis zum 16. Oktober bleibt hier von 19 bis 24 Uhr nichts mehr dunkel – von der Siegessäule bis zur Oberbaumbrücke. Der Herbst der Lichter begann am Freitag mit dem Festival „Berlin leuchtet“ in das sich ab dem 7. Oktober das „Festival of Lights“ einreiht. Sieben verschiedene Bustouren führen durch das Leuchten, aber natürlich kann man auch ganz prima ungeführt durch die Stadt flanieren.

Dabei gibt es an diesem langen Wochenende nämlich einiges mehr zu entdecken. Zum Beispiel gleich auf der anderen Seite des Tors, wo seit Freitag der Tag der Deutschen Einheit gefeiert wird: Mit großer Bühne und jeder Menge Futterei. Sonntag von 10 bis 23 Uhr, Montag von 10 bis 20 Uhr, der Eintritt ist frei. Achtung: Die Straße des 17. Juni ist zwischen Yitzhak-Rabin-Straße und Brandenburger Tor bis Dienstagabend mal wieder gesperrt – ebenso wie die Ebertstraße zwischen Dorotheen- und Behrenstraße.

Food Week und Riesenflohmarkt

Exquisiter geht es bei der Food Week zu, die seit Sonnabend eine Woche lang Gastronomen, Köche, Blogger und Genießer zusammenbringt. Zentraler Veranstaltungsort ist diesmal das Kraftwerk, Köpenicker Straße 70, Mitte, Eintritt 10 Euro, ermäßigt 7,50 Euro. Gutes Essen gibt es aber natürlich nicht nur hier, sondern zum Beispiel auch – garniert mit herbstlicher Kulisse – beim Schöneberger Kürbisfest auf der Akazienstraße/Belziger Straße. Mit lecker Süppchen, einem Auftritt der Polizei-Rockband 110 – und: 20.000 Kürbissen.

Wer es gern etwas größer hat, kann sich natürlich auch mit tausenden anderen in eines der großen Einkaufszentren quetschen, die wie viele andere Geschäfte am Sonntag geöffnet haben (13 bis 18 Uhr). Oder einfach mal ausgiebig stöbern: Am Sonntag und Montag (9 bis 17 Uhr) präsentieren 700 Händler Antikes, Kunst und Handwerk, beim Riesenflohmarkt auf dem 25.000 Quadratmeter großen Festgelände am Ostbahnhof. Und im Ballhaus Berlin, Chausseestraße 102, gibt es beim Old Fleas am Sonntag, 11 bis 17 Uhr, Vintage-Kleidung und Accessoires. Vielleicht findet der ein oder andere dort auch den passenden Hut für den Preis der Deutschen Einheit auf der Pferderennbahn in Hoppegarten am Montag.

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