Zwei Jahre lang wurde die Bösebrücke für fünf Millionen Euro saniert. Foto: Kitty Kleist-Heinrich
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Eine Baustelle nach zwei Jahren fertig Bösebrücke ab Mittwochnachmittag wieder frei

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Nach zwei Jahren Bauzeit wird die Bösebrücke zwischen Prenzlauer Berg und Gesundbrunnen am Mittwochnachmittag wieder freigegeben.

Anwohner und Autofahrer können aufatmen: Ab Mittwochnachmittag soll der Verkehr auf der Bösebrücke, die Gesundbrunnen und Prenzlauer Berg im Zuge der Bornholmer Straße verbindet, wieder in beide Richtungen rollen; die Umleitung gen Osten über die Jülicher Straße, die Behmstraße und die Malmöer Straße kann aufgegeben werden; die Halteverbote entfallen. Richtung Westen quälte sich der Verkehr bisher einspurig über die Brücke; die Tram war zeitweise unterbrochen. Dies teilte die Verkehrsinformationszentrale am Dienstag mit. Ursprünglich war die Freigabe für den 1. August geplant, wegen der starken Regenfälle habe sich dies nicht halten lassen.

Die Brücke war in den vergangenen beiden Jahren für mehr als fünf Millionen Euro saniert worden. Um tragfähig zu bleiben, musste sie leichter werden. Der alte rund 15 Zentimeter hohe Schutzbeton wurde durch einen nur noch acht Zentimeter hohen Leichtbeton ersetzt. Auch die Treppen sowie Stützwände und die Balustrade auf der Ostseite wurden erneuert, der Rostschutz neu aufgetragen.

Für den Radverkehr entfällt ab Mittwoch der Seitenwechsel im Zuge der Bornholmer Straße, auf beiden Seiten der Brücke gibt es Radwege auf dem Gehweg. Bis etwa Ende August wird am nördlichen Brückenbogen noch nachgearbeitet werden müssen, sodass auf der nördlichen Seite (Richtung Wedding) ein gemeinsamer Geh- und Radweg eingerichtet wird.

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