Ein ICE am Berliner Hauptbahnhof ein. Foto: Gero Breloer dpa/lbn
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Deutsche Bahn Bahnstrecke Berlin-Hamburg vorübergehend gesperrt

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Am Donnerstagabend ist ein ICE mit einem Hirsch zusammengestoßen. Die Züge wurden umgeleitet, es kam zu Verspätungen.

Nach dem Zusammenstoß mit einem zunächst unbekannten Gegenstand ist ein ICE der Deutschen Bahn am Donnerstagabend vorübergehend auf der Strecke Hamburg - Berlin liegengeblieben. Die Strecke wurde in beide Richtungen gesperrt, die Züge wurden umgeleitet. Es sei mit Verspätungen von etwa 20 Minuten zu rechnen, sagte ein Bahn-Sprecher.

Bundespolizisten waren am Ort im Einsatz. Der Unfall hatte sich laut Bahn auf dem Abschnitt zwischen Hagenow-Land und Jasnitz in Mecklenburg-Vorpommern ereignet. An Bord des Zuges seien rund 320 Passagiere gewesen.

Wildunfall

Der ICE habe nach einer Weile die Fahrt bis zum Bahnhof Ludwigslust fortsetzen können, wo er nun von der Bundespolizei näher untersucht werde, hieß es bei der Bahn. Er war den Angaben zufolge unterwegs von Hamburg-Altona nach Berlin-Südkreuz. Die erste Meldung zu dem Unfall sei um 18.19 Uhr gekommen. Die Passagiere sollten von Ludwigslust aus mit einem anderen ICE weiterfahren.

Die Bundespolizei hat die Strecke noch am Abend wieder freigegeben. Der Zug war wohl mit einem Hirsch zusammengestoßen.

(dpa/tsp)

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