Die grüne Tür ist meistens verschlossen. Foto: Lars von Törne
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Der Tagesspiegel-Adventskalender Tür Nummer 6 bringt Glück

Lars Törne
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Bis zum 24. Dezember öffnen wir täglich Berliner Türen - und berichten, was sich dahinter befindet. Nummer sechs ist ein Symbol der Hoffnung.

Für viele Südkoreaner ist Berlin ein Symbol der Hoffnung – steht die Stadt doch dafür, dass der Traum einer friedlichen Wiedervereinigung Wirklichkeit werden kann. Daran erinnert seit gut zwei Jahren eine Holzpagode am südlichen Ende des Potsdamer Platzes. Der im Auftrag Südkoreas errichtete „Pavillon der Einheit“ wurde von dem zum Unesco-Weltkulturerbe zählenden Pavillon im Garten des Königspalastes Changdeokgung in Seoul inspiriert.

Die grüne Tür des Berliner Nachbaus ist allerdings meist verschlossen, „Betreten verboten!“ warnt ein gelbes Schild davor. Wer wissen will, wie es dahinter aussieht, erfährt das auf einem Prospekt, den es in einem Fach links des Treppenaufgangs gibt: Die sechs Dachbalken im Innern sind mit Kranichen, Drachen und Fledermäusen verziert – traditionelle Glücksbringer in Ostasien. Unter dem Pavillon sitzen derweil die Berliner Glücksbringer Dutzende Tauben finden hier Schutz vor Wind und Wetter.

Berlin als Adventskalender: Wo führt eigentlich diese kleine schwarze Tür unterhalb des Humboldt Forums hin? Unscheinbar liegt sie im alten Mauerwerk direkt über der Wasseroberfläche am Spreekanal, über ihr wächst gerade der Neubau des Berliner Schlosses in die Höhe. Was sich hinter diesem Eingang verbirgt, erzählen wir an einem der kommenden 24 Tage, wie auch die Geschichten hinter 23 anderen Berliner Türen. In diesem Sinne laden wir Sie zu einer Entdeckungsreise durch Berlin ein und wünschen Ihnen eine schöne Adventszeit. Türchen Nummer eins führte bereits nach Schöneberg, die zweite Tür erzählt von alten Zeiten und die dritte vom Untergrund. Die vierte Tür ist ein geheimer Übergabeort und um die fünfte "kommste nicht drumrum".

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