Die Fassade des ehemaligen Zollgebäudes wurde von den Künstlern gestaltet. Foto: Kai-Uwe Heinrich
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Berlin-Spandau Maler feiern 40. Geburtstag

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Der Arbeitskreis Spandauer Künstler besteht seit 40 Jahren. Doch eine Jubiläumsausstellung an prominentem Ort konnte nicht realisiert werden.

Der Arbeitskreis Spandauer Künstler (ASK) feiert in diesem Jahr sein 40jähriges Bestehen. Er wurde 1978 von dem Maler Otto Witte gegründet. Die Geburtstagsstimmung der rund zwei Dutzend in dem gemeinnützigen Verein zusammengeschlossenen Maler und Poeten, die sich auch in der Nachwuchsförderung engagieren, ist getrübt. Anders als in der Vergangenheit hat ihnen der Bezirk eine bereits 2016 beantragte Jubiläumsausstellung auf der Zitadelle oder im Gotischen Haus in der Altstadt verwehrt, so die Vorsitzende Hella Zarski.

Jubileen wurden bisher auf der Zitadelle oder im Gotischen Haus gefeiert

Zum 20. Jubiläum hatte es eine große Ausstellung der Spandauer Künstler auf der Zitadelle gegeben. Zum 25. und 30. Geburtstag konnten die Mitglieder dann im Gotischen Haus ihre Werke zeigen. Dort waren sie letztmalig 2015 vertreten. 1991 hatten die Spandauer Maler nach Demonstrationen das ehemalige Zollgebäude am einstigen Grenzkontrollpunkt Heerstraße vor dem Abriss bewahren und gemeinsam mit der Bruno-H.-Bürgel-Sternwarte übernehmen und hier diverse Ateliers einrichten können.

Viele Gruppen suchen stets neue Mitglieder

2002 wurde die Fassade von den Mitgliedern zum „Bunten Haus“ gestaltet. Montags trifft sich hier vormittags die Seniorengruppe des Vereins, nachmittags gibt es ab 16 Uhr Tonarbeiten für Kinder ab sechs Jahren. Mittwochs ist hier die Malgruppe aktiv, auch der Chor „Spandauer Halbkreis“ hält hier seine Proben ab. Donnerstags ist ab 17 Uhr die Malergruppe „Der Farbkreis“ anzutreffen, die Literaturgruppe „Dichtung und Wahrheit“ kommt nach Vereinbarung zusammen. Bei allen Gruppen sind neue Mitglieder willkommen, Infos unter www.aks-galerie-berlin.de.

Das Jubiläum wird jetzt beim traditionellen Sommerfest am 19. August mit Livemusik und Bilderversteigerungen gefeiert. Zuvor zeigt man ab dem 1. Februar eine Ausstellung im ehemaligen Gutshaus an der Neukladower Allee. An der Heerstraße heißt es am 27. Mai „Kunst und Maibowle“ sowie am 18. Juli „Kunst und Trödel“ und am 25. November gibt es wieder das offene Atelier im Advent.

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