Platz da. Foto: André Görke
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Berlins wahre City-West Unsere Leser suchen Touri-Slogans für Spandau

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Touristen sollen Spandau entdecken. Unsere Leser suchen Begrüßungsslogans. Hier präsentieren wir eine Auswahl.

Gar nicht so lange her, da haben sie drüben am anderen Ufer der Havel lauthals gelacht: in Spandau. Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) hatte gerade ihr Tourismuskonzept für Berlin vorgestellt und eine Werbekampagne für „attraktive Außenbezirke“ angekündigt. Logisch, wen sie damit meinte. (Neukölln jedenfalls nicht!) In Spandau hatten wir via Tagesspiegel-Newsletter um schmissige Werbeslogan-Ideen gebeten, um so Touristen aus New York und Neu-Isenburg ans andere Havelufer zu locken – das Brandenburger Tor hat ja nun wirklich jeder mal gesehen.

Spandau hat immerhin auch 32 Hotels und Pensionen. Und in den 3000 Betten sollen nicht immer nur Handwerker, die liebe Verwandtschaft oder Sturzbetrunkene liegen, die es nach dem Weihnachtspunsch in der Altstadt nicht zurück nach Berlin geschafft haben, sondern: echte Touristen. Und dann kamen Sie. Mittlerweile haben uns beim Spandau-Newsletter mehr als 150 Vorschläge erreicht. Hier eine Auswahl.

Das Hauptstadtterminal. Foto: André Görke
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„Spandau – das Ding vor Wolfsburg.“ (Matthias Oomen)

„Spandau – bei Berlin. Und Hamburg.“ (Anonym)

„Auf nach Spandau, solange es noch Brücken gibt.“ (Sebastian Höbig)

„Havel Ecke Spree – da liegt Spandau wie eh und je.“ (Thorsten Steffens)

„Spandau – alles andere ist Berlin“ (Stephan)

„Spandau – fremde Kulturen entdecken“ (Rene Tobies)

„Berlin – der Parkplatz von Spandau“ (Tarek El-Naschef)

„Spandau – das Original seit 1232“ (James Jameleldine)

„Spandau – irgendwo muss der X34 ja losfahren“ (Stefan Eggers)

Und damit landet die Sache wieder in der Wirtschaftsabteilung von Ramona Pop. Der Senat will im Januar 2018 das neue Tourismuskonzept beschließen. In Spandau streichen sie schon mal die Hotelbetten glatt.

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