Wahrzeichen von Spandau: die Zitadelle. Foto: imago/Jürgen Ritterp

Berlin-SpandauWarum sollen noch mal die Bäume an der Zitadelle weg?

von André Görke5 Kommentare

Hier erzählen Naturschützer, warum sie den Kahlschlag verhindern wollen. Eine Bürgerinitiative will sich jetzt gründen.

Hatten wir neulich im Spandau-Newsletter vom Tagesspiegel als Thema: die umstrittene Fällung von 30 Bäumen an der Zitadelle. Jetzt hat sich Angelo Bienek, 25, gemeldet. Geboren im Waldkrankenhaus, wohnhaft in Siemensstadt, setzt er sich für die Belange von Radfahrern ein („Netzwerk Fahrradfreundliches Spandau“) und gründet gerade eine Bürgerinitiative zur Rettung der Bäume an der Zitadelle. 1. Infoabend: 16. August, 19 Uhr in der Grünen-Kreisgeschäftsstelle. Bienek ist nach eigenen Angaben Mitglied bei den Grünen und gelernter Gärtner.

Was ärgert Sie? „Die Bäume sollen nur zum Zweck des Tourismus und der besseren Sichtbarkeit gefällt werden. Die Bäume stehen in einem Landschaftsschutzgebiet und haben seit mehreren Jahrzehnten niemanden gestört und plötzlich sollen sie weg. In einer Stadt, die mit Luftverschmutzungen zu kämpfen hat und in der immer mehr Grünflächen verschwinden, ist dies eine irrwitzige Entscheidung. Es gab zu dem Thema keine Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger, die mit den Folgen aber Leben müssen.“

Was gefällt Ihnen? „Es gibt so viele schöne Ecken in Spandau – die Altstadt, die Zitadelle, die Architektur in Siemensstadt und die Kuhlake, ein wunderschönes Biotop vom Johannestift bis zur Stadtgrenze.“

Und was ärgert Sie, liebe Leserinnen, liebe Leser? Was gefällt Ihnen? Nur Mut! spandau@tagesspiegel.de

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