Die möglichen Routen, die in der engeren Auswahl stehen. Grafik: USp

Berlin-Spandau Radschnellwege - Berlin sucht Anschluss an Spandau

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Gleich vier von acht möglichen Strecken führen nach Spandau. Weit vorn: die Strecke zur Wasserstadt.

4 Radschnellwege für Spandau. Sie erinnern sich? 30 mögliche Radschnellwege standen im Frühjahr auf der Vorschlagsliste des Senats. Nach den Prüfungen sind jetzt ganze 8 übrig geblieben – und gleich 4 davon führen nach Spandau. Na, Berlin, sucht da jemand plötzlich Anschluss an den verschnarchten Stadtrand? Die Senatsstudie finden Sie hier (PDF; spannend wird’s ab Seite 16), eine Karte mit den vier möglichen Schnellstrecken nach Spandau hier.

"Hoher Reisezeitgewinn" in Nord-Spandau

Nun mal konkret zu den Radschnellwegen: Die besten Chancen haben die „Westroute“ (Heerstraße, Platz 5 von 8) – und die Route „Mitte-Tegel-Spandau“ mit einer Länge von 12,5 Kilometern. Sie liegt berlinweit sogar auf dem zweiten Platz. Eine Machbarkeitsstudie soll 2017 beauftragt werden, heißt es im Büro von Verkehrssenatorin Regine Günther (parteilos, für Grüne).

Die glatten Schnellradwege würden bspw. durch Kunststoffpoller vom Autoverkehr getrennt. Kostenschätzung für die Route zur Wasserstadt: 285.000 Euro pro Kilometer. Vorzüge: „hoher Reisezeitgewinn, geringe Nutzungskonkurrenz, Anschluss an TXL“. Hatte nicht erst letzte Woche Baustadtrat Frank Bewig (CDU) bei uns bessere Verkehrswege vom Spandauer Norden gen TXL und City gefordert? Vor allem im Norden Spandaus ist der Verkehr am Limit ("Nur mit Bussen wird es nicht gehen.") Hier noch mal zum Nachlesen.

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