Einheiten der KSB, der BFE+ und der GSG9 führen auf dem Bahnhof Lichtenberg in Berlin eine Übung durch. Foto: dpap

Berlin-Lichtenberg Bahnhof für Anti-Terror-Übung gesperrt

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Die Berliner Polizei probte den Ernstfall. Auf dem Bahnhof Lichtenberg waren über 200 Beamte im inszenierten Einsatz.

Schüsse fallen, Menschen rennen in Panik umher, Verletzte brauchen Hilfe: Rund neun Monate nach dem Terroranschlag auf dem Berliner Breitscheidplatz hat die Bundespolizei in der Hauptstadt für den Fall einer Attacke geprobt. Für das Anti-Terror-Training wurde am S-Bahnhof Lichtenberg im gleichnamigen Bezirk mehrmals hintereinander ein Anschlag bewaffneter Angreifer inszeniert. Sie schossen unter anderem auf einem Bahnsteig, zündeten Sprengsätze.

Rund 150 Auszubildende der Bundespolizei stellten verletzte, tote und fliehende Menschen dar. Auf die Ereignisse reagieren mussten rund 90 Polizisten, darunter auch Kräfte der Spezialeinheit GSG 9. Die Einheit wird in besonders gefährlichen Lagen eingesetzt, um Menschen zu retten.

Für die Übung wurden unter anderem mehrere Gleise des Bahnhofs gesperrt. Die Bundespolizei hatte Anwohner schon vorab vor Schuss- und Knallgeräuschen sowie großer Polizei-Präsenz gewarnt. (dpa)

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