In einem Gebäude: Ein Bürgeramtschild, daneben ein Clown und eine Frau, die nicht lacht. Foto: Robert Schlesinger dpap
Berlin 2030 - Unsere Serie blickt in die Zukunft (6) Die Trutzburg wird zum Glaspalast
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Reformen überall: So machen es andere

Bürgerämter sind keine Berliner Erfindung. Die ersten Servicestellen mit dem Anspruch „Alles aus einer Hand“ entstanden in den achtziger Jahren in Unna und Bielefeld, Kassel und Heidelberg. Erst nach der Wende setzten sich Bürgerämter bundesweit durch. Auch andere Konzepte für eine moderne Verwaltung schauten sich Städte und Gemeinden gegenseitig ab. Wobei die Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt), der Deutsche Städtetag und die Universität für Verwaltungswissenschaften in Speyer treibende Kräfte des Reformprozesses in Städten und Gemeinden sind.

Von der Kosten- und Leistungsrechnung über Personalentwicklung, Kundenorientierung bis zum digital funktionierenden Amt. Seit 2010 gibt es auch eine Nationale E-Government-Strategie, entwickelt vom IT-Planungsrat. Denn die Vernetzung von Administration, Politik und Bürgern lässt sich nicht mehr lokal oder regional planen und realisieren. Konkrete Ergebnisse sind beispielsweise die Behördennummer 115 und der Online-„Behördenfinder Deutschland“.

Die Hauptstadtregion, ihre Chancen, ihre Herausforderungen - Unsere Serie "Berlin 2030" blickt in die Zukunft.

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