Heikel. Radler sollen bei Geradeausfahrt (links) auf die Autospur. Foto: Klaus Kurpjuweit
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Baustelle Potsdamer Brücke Baustellenchaos führte zu Unfällen

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Bisher herrschte auf der Potsdamer Brücke die Anarchie. Erst ab heute wird die Baustelle mit Ampeln gesichert.

Die ampellose Einrichtung der Baustelle auf der Potsdamer Brücke in Tiergarten hat zu ersten Unfällen geführt. In der Nacht zu Sonntag stießen zwei Autos mit Fahrern aus Belgien und Ungarn zusammen. Ein weiteres Mal krachte es am frühen Morgen. Hier waren Autos aus Deutschland und Frankreich beteiligt. Die Insassen wurden jeweils leicht verletzt, die Autos sind zum Teil nur noch Schrott. Am heutigen Montag sollen die Ampeln gegen 7 Uhr eingeschaltet werden.

Wieso die sonst so penible Verkehrslenkung Berlin den ampellosen Zustand am Wochenende zugelassen hat, blieb bisher deren Geheimnis. Auskünfte gab es nicht. Auf der viel befahrenen Kreuzung herrschten, wie berichtet, zum Teil chaotische Zustände. Autofahrer Richtung Potsdamer Platz oder Schöneberg fuhren auf den Busspuren und schufen einen Querverkehr auf den Uferstraßen, den die Planer so nicht vorgesehen hatten. Der Autoverkehr soll über die Uferstraßen des Landwehrkanals umgeleitet werden.

Auch Fußgänger und Radfahrer mussten die Kreuzung ungesichert passieren. Richtung Schöneberg werden Radfahrer, die die Brücke überqueren wollen, in die Fahrspuren auf der Potsdamer Straße geleitet,die dann von den Autos Richtung Brücke gekreuzt werden – legal oder auf der Busspur.

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