Potsdamer Brücke in der Flucht der Potsdamer Straße in Richtung Kulturforum in Berlin-Tiergarten. Foto: Thilo Rückeisp

Baustelle in Berlin-Mitte Potsdamer Brücke bis November gesperrt

Klaus Kurpjuweit
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Am Freitag mussten vier Polizisten den Verkehr regeln, weil die Baustellenampeln noch nicht aufgestellt waren. Zum Ferienende soll es wieder eine Spur Richtung Süden geben.

Und noch ein paar Staustellen: Seit Freitag ist die Potsdamer Brücke im Verlauf der Potsdamer Straße in beide Richtungen gesperrt. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis zum 3. November. Der Verkehr wird entlang der Uferstraßen umgeleitet – Richtung Schöneberg über die Bendlerbrücke, Richtung Potsdamer Platz über die Köthener Brücke. Zum Ende der Ferien soll es wieder eine Spur Richtung Süden geben.

Am Freitag mussten gleichzeitig vier Polizisten den Verkehr regeln, weil die Baustellenampeln noch nicht alle aufgestellt waren; auch Fahrbahnmarkierungen waren noch anzubringen.

Radfahrer und Fußgänger können die Baustelle queren

Die Busse der Linien M 48 und M 85 sowie N 2 können – wie Fußgänger und Radfahrer – den Baustellenbereich weiter queren. Nach Abzug der Polizisten muss sich zeigen, ob Autofahrer sich an die Sperrung halten – oder ob sie illegal über die Busspuren fahren. Bei einem ähnlichen Verfahren an der Kreuzung Hohenzollerndamm/Uhlandstraße, wo auch nur Busse die Baustelle passieren sollten, wurden Autofahrer 2015 erst durch das Aufstellen einer handbedienten Schranke davon abgehalten, durch den Baubereich zu fahren.

Am Freitag bogen viele Autofahrer Richtung Norden bereits an der George-C.-Marshall-Brücke und dann aufs Reichpietschufer ab, obwohl hier nur die Geradeausfahrt durch den Tiergartentunnel erlaubt ist. Die Abbieger blockierten die Tunnelzufahrt. Und vor der Köthener Brücke versperrte am Nachmittag ein Baulaster die Abbiegespur.

Staugefahr besteht von 14. August an für etwa zehn Wochen auch zwischen der Gotzkowskybrücke und der Kreuzung Alt-Moabit. Dort wird die Straße in mehreren Bauphasen saniert. Der Baustellenbereich bleibt befahrbar; mit Staus ist aber zu rechnen.

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